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Aldi ruft Weinflaschen wegen Explosionsgefahr zurück

Sandra Neumann
Sandra Neumann

Deutschland,

Aldi warnt vor bestimmten Weinflaschen, bei denen sich gefährlicher Überdruck bilden kann. Kundinnen und Kunden sollen die Produkte nicht öffnen.

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Aldi hat betroffene Weinflaschen aus dem Verkauf genommen und warnt vor möglicher Explosionsgefahr. (Archivbild) - keystone

Aldi ruft bestimmte Weinflaschen in Deutschland zurück, da sich in einzelnen Produkten während der Lagerung gefährlicher Überdruck aufbauen kann. Betroffen sind Flaschen, die beim Öffnen unkontrolliert reagieren und Verletzungen verursachen könnten.

Als Ursache gilt eine unerwünschte Nachgärung, die während Transport oder Lagerung auftreten kann. Dabei entsteht Kohlendioxid, das den Druck im Inneren der Flaschen deutlich erhöht.

Wie die «Frankfurter Rundschau» berichtet, besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko durch herausspringende Korken oder berstendes Glas. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen die betroffenen Flaschen deshalb keinesfalls öffnen oder schütteln.

Sicherheit bei Aldi im Fokus

Aldi Nord hat die betroffenen Weinchargen vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Kundinnen und Kunden werden gebeten, die Produkte nicht weiter zu lagern oder zu transportieren.

Warst du schon einmal von einem Produktrückruf bei Aldi betroffen?

Der Rückruf gilt unabhängig vom Kaufdatum oder vom Zustand der Flaschen. Die Rückgabe ist in allen Filialen unkompliziert und jederzeit möglich.

Laut «merkur.de» können explosionsartige Druckentladungen auch ohne äussere Einwirkung auftreten. Deshalb empfiehlt sich eine möglichst schnelle Rückgabe der betroffenen Produkte.

Rückgabe auch ohne Kassenbon möglich

Der Kaufpreis wird vollständig erstattet, auch ohne Vorlage eines Kassenbons. Aldi will damit eine schnelle und kundenfreundliche Abwicklung gewährleisten.

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Der Rückruf betrifft mehrere Weinchargen, die bundesweit in Filialen von Aldi verkauft wurden. (Archivbild) - dpa

Der Discounter betont, dass die Sicherheit der Kundinnen und Kunden oberste Priorität habe. Interne Qualitätskontrollen und Lieferkettenprüfungen seien bereits ausgeweitet worden.

Wie «chip.de» berichtet, raten Experten ausdrücklich davon ab, die Flaschen selbst zu entsorgen. Auch das Öffnen im Freien oder mit Schutzmassnahmen gilt nicht als sicher.

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Kommentare

User #6212 (nicht angemeldet)

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User #5376 (nicht angemeldet)

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