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YB – Coach Wübbenhorst: «War schwanger, Hormone spielten verrückt»

Nau Sport
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Bern,

YB verliert erneut den Cupfinal gegen Servette. Trainerin Wübbenhorst reagiert dieses Mal gefasst – und erklärt ihr emotionales Interview nach der Pleite 2023.

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YB-Trainerin Imke Wübbenhorst: «Habe eine Ausrede, die kein Mann hat.» - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • YB-Wübbenhorst erinnert nach der Cup-Final-Niederlage an ihr Interview von 2023.
  • Die Trainerin erklärt ihre damaligen Emotionen mit unbemerkter Schwangerschaft.
  • Die Frauenmannschaft von YB verliert erneut den Cupfinal gegen ein dominantes Servette.

2023 hatte YB-Trainerin Imke Wübbenhorst nach der Final-Niederlage gegen Servette für Schlagzeilen gesorgt. Damals ging sie im SRF-Interview hart mit dem Gegner ins Gericht und wählte teils etwas starke Worte...

Man verliere ungerne, meinte sie und bezeichnete den Gegner als «widerlich spielende Truppe, die einfach zusammengekauft» sei. Weiter wunderte sich Wübbenhorst, warum die mit «Abstand unfairste Mannschaft der Liga» im ganzen Spiel keine einzige gelbe Karte sah.

Wie findest du die Erklärung von YB-Trainerin Imke Wübbenhorst?

Immerhin gab die Trainerin von YB damals zu: «Sie spielten natürlich abgezockt, das muss man sagen.» Und: «Ich bin eine schlechte Verliererin, das kann man auch sagen.» Das Interview erreichte schnell Legendenstatus.

«Jetzt bin ich etwas gefasster»

Nun traf Wübbenhorst am Sonntag erneut im Cupfinal auf Servette – und verlor wieder. Beim 50. Cupfinal in Winterthur setzte sich Servette Chênois mit 1:0 durch. Paula Serrano erzielte kurz nach der Pause den entscheidenden Treffer.

Nach dem Spiel wurde Wübbenhorst von «SRF Sport» auf ihre damaligen Aussagen angesprochen. Die Trainerin reagierte diesmal gelassen – und mit Humor.

YB
Für YB und Laura Frey gab es am Sonntag im Cupfinal kein Durchkommen. - keystone

«Ich glaube, ich habe eine Ausrede, die kein Mann bringen kann», sagte Wübbenhorst lachend. «Ich war zu dem Zeitpunkt schon schwanger und wusste das nicht. Ich glaube, da haben die Hormone ein bisschen verrückt gespielt – und jetzt bin ich etwas gefasster.»

YB hat seit April 2019 nicht mehr gegen Servette gewonnen

Tatsächlich wirkte die YB-Trainerin nach der erneuten Final-Niederlage deutlich ruhiger als vor zwei Jahren. Dennoch bleibt die sportliche Enttäuschung gross. YB verliert erneut den Cupfinal gegen Servette und wartet seit April 2019 weiter auf einen Sieg gegen die Genferinnen.

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Imke Wübbenhorst, die Trainerin der Frauen-Mannschaft von YB, schimpft im SRF-Interview über Servette. - SRF

Servette sichert sich derweil den dritten Cupsieg in Folge und bestätigt die aktuelle Dominanz im Schweizer Frauenfussball.

Women's Super League - Super League, Women (10.04.2026)SpSNUTorePkt
1.Servette Chênois W LogoServette Chênois W18151242:547
2.BSC Young Boys W LogoBSC Young Boys W18114332:1336
3.FC Basel W LogoFC Basel W18103523:1335
4.Grasshoppers Club Zürich W LogoGrasshoppers Club Zürich W18105333:2233
5.FC Zürich W LogoFC Zürich W1885533:1929
6.FC St. Gallen 1879 W LogoFC St. Gallen 1879 W1876525:2826
7.FC Rapperswil-Jona W LogoFC Rapperswil-Jona W1838719:3016
8.FC Aarau W LogoFC Aarau W18211511:2811
9.FC Luzern W LogoFC Luzern W18212421:5010
10.FC Thun Berner Oberland W LogoFC Thun Berner Oberland W18114316:476
Women's Super League - Super League, Women (10.04.2026)SpPkt
1.Servette Chênois W LogoServette Chênois W1847
2.BSC Young Boys W LogoBSC Young Boys W1836
3.FC Basel W LogoFC Basel W1835
4.Grasshoppers Club Zürich W LogoGrasshoppers Club Zürich W1833
5.FC Zürich W LogoFC Zürich W1829
6.FC St. Gallen 1879 W LogoFC St. Gallen 1879 W1826
7.FC Rapperswil-Jona W LogoFC Rapperswil-Jona W1816
8.FC Aarau W LogoFC Aarau W1811
9.FC Luzern W LogoFC Luzern W1810
10.FC Thun Berner Oberland W LogoFC Thun Berner Oberland W186

Kommentare

User #1495 (nicht angemeldet)

Sieht es lieber damit begründet, dass sie einen schlechten Tag hatte, kann uns allen mal passieren. Aber den Hormonen die Schuld zuzuschieben, die können nicht mal Stellung dazu nehmen😁

User #5718 (nicht angemeldet)

Leider werden in der Männerwelt solche "gut gemeinte" Ausreden gleich ins Lächerliche umgewandelt. Solange wir Männer die Schwulenakzeptanz im ach so "richtigen" Fussball nicht verarbeitet haben sollten wir den Mund halten, danke!

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