BSC Young Boys

YB – Trainerin Wübbenhorst: «Hätten den Pokal verdient»

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Bern,

Die YB Frauen verpassen den Cupsieg! Im Endspiel gegen Servette zieht das Team von Trainerin Imke Wübbenhorst mit 0:1 den Kürzeren.

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Für YB und Laura Frey gab es am Sonntag im Cupfinal kein Durchkommen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die YB-Frauen verlieren den Cupfinal gegen Servette FC Chênois Féminin.
  • Der einzige Treffer der Partie fällt nach einem Standard.
  • YB-Trainerin Imke Wübbenhorst lobt ihr Team trotz Niederlage.

Die YB-Frauen bieten Servette FC Chênois Féminin im Cupfinal lange Paroli. Am Ende steht das Team aus der Hauptstadt aber dennoch mit leeren Händen da.

«Wir hätten es mehr verdient»

Trainerin Imke Wübbenhorst sagt nach der 0:1-Niederlage gegenüber SRF: «Ich bin sehr enttäuscht, hier ohne etwas nach Hause zu fahren, weil wir es mehr verdient hätten.»

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YB-Trainerin Imke Wübbenhorst findet, dass ihr Team den Pokal mehr verdient hätte. - Screenshot SRF

Ihr Team habe ein gutes Spiel gezeigt und den Matchplan gut umgesetzt. «Was wir uns ankreiden müssen, ist, dass wir uns im letzten Drittel zu wenig zwingende Aktionen erspielten.»

YB beginnt gut

In der ersten Hälfte fallen auf der Winterthurer Schützenwiese keine Tore. Die Favoritinnen aus Genf tun sich gegen YB schwer.

Es sind die Bernerinnen, welche sich im ersten Durchgang gefährlicher vor dem gegnerischen Tor zeigen.

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Athena Kühn (l.) von YB im Duell mit Servettes Daiana Bourma. - keystone

Die beste Chance hat Josten nach einer guten halben Stunde. Sie zwingt Servette-Goalie Salon mit einem platzierten Schuss zu einer Glanzparade.

Serrano köpft Servette in Front

Nach dem Seitenwechsel schlagen die Westschweizerinnen, die in der Liga noch unbezwungen sind, dann eiskalt zu.

Serrano bringt ihr Team in der 51. Minute nach einem Freistoss aus dem Halbfeld in Führung. Kurios: Der Ball findet via Schulter den Weg ins Gehäuse.

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Die Spielerinnen von Servette FC Chênois Féminin jubeln im Cupfinal gegen YB. - keystone

«Wie wir uns das Tor einfangen, war doof», ärgert sich Wübbenhorst.

Das 1:0 gibt Servette Aufschwung. Nach einer guten Stunde streift ein Schuss von Simons den Pfosten.

Bernerinnen im Alu-Pech

In der Schlussphase wirft YB noch einmal alles nach vorne – und hat Pech. Ein Eckball von Josten landet direkt an der Latte.

Am Ende bringt Servette den knappen Vorsprung über die Zeit. Es ist nach 2023 und 2024 der dritte Cupsieg für die Genferinnen.

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Die Spielerinnen von Servette jubeln mit dem Pokal. - keystone

Trotz Niederlage ist Trainerin Imke Wübbenhorst stolz auf ihre Spielerinnen. «Servette spielt eine überragende Saison, das muss man neidlos anerkennen. Aber heute machten wir ein Bomben-Spiel. Ich glaube, wir hätten es verdient gehabt, mit dem Pokal von hier wegzufahren.»

Kommentare

User #1495 (nicht angemeldet)

Sieht es lieber damit begründet, dass sie einen schlechten Tag hatte, kann uns allen mal passieren. Aber den Hormonen die Schuld zuzuschieben, die können nicht mal Stellung dazu nehmen😁

User #5718 (nicht angemeldet)

Leider werden in der Männerwelt solche "gut gemeinte" Ausreden gleich ins Lächerliche umgewandelt. Solange wir Männer die Schwulenakzeptanz im ach so "richtigen" Fussball nicht verarbeitet haben sollten wir den Mund halten, danke!

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