WM 2026: Wird Okafor zur Zeitbombe? Das sagt Nati-Goalie Kobel
Die Schweizer Nati holt den Gruppensieg an der WM 2026 – Noah Okafor bleibt ohne Einsatz. Goalie Gregor Kobel betont: «Wir sind ein Team und brauchen jeden.»
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Nati schlägt Kanada im Gruppenfinal 2:1 – Okafor sitzt erneut 90 Minuten auf der Bank.
- Goalie Kobel sagt an der Pressekonferenz: «Klar ist Noah jemand, der gerne spielen würde.»
- Aber Okafor gebe weiter Gas um bereit zu sein – «der Erfolg steht über allem».
Durch Siege gegen Bosnien-Herzegowina und Kanada hat sich die Schweizer Nati an der WM 2026 souverän den Gruppensieg geholt. Entsprechend gut ist die Stimmung vor dem Start der K.o.-Phase. Doch es stellt sich die Frage: Trifft das auf alle zu?
Noah Okafor, der bei Leeds in seinen letzten sieben Spielen sechs Premier-League-Tore erzielte, ist in der Nati aussen vor. Erst nach einer Aussprache mit Murat Yakin hat es Okafor überhaupt in den WM-Kader gemacht. Dort hat er aber noch keine Minute gespielt.

Ein Risiko für die gute Stimmung im Nati-Camp? «Klar ist Noah jemand, der gerne spielen möchte», sagt Gregor Kobel an der Pressekonferenz auf Nachfrage von Nau.ch. Der Goalie findet: «Er hat auch Riesen-Qualitäten – die hat er immer wieder gezeigt.»
«Frustration» bei Okafor
Trotzdem reicht es an der WM 2026 noch nicht zum Jokereinsatz. Kobel findet: «Klar ist es extrem frustrierend für einen Spieler, wenn er noch nicht so zum Einsatz kommen kann.»
Wird der frustrierte Okafor im WM-Camp der Schweizer Nati etwa zur Zeitbombe? «Keine Ahnung», sagt Kobel. «Aber ich habe ihn bisher nicht so erlebt. Dass Frustration da ist, ist normal.»

Vielmehr lobt Kobel die Einstellung: «Ich erlebe ihn so, dass er viel Gas gibt, um bereit zu sein. Wir sind alle ein Team und brauchen jeden. Ich bin mir sicher, dass er da ist, wenn er gebraucht wird.»
Kobel: «Erfolg steht über allem»
Schon in der nächsten Runde könnte dieser Moment kommen. Yakin erklärte nach dem Spiel gegen Kanada gegenüber «Blue», dass er über eine Okafor-Einwechslung nachgedacht habe. Schlussendlich habe er sich in dieser Situation für etwas mehr Erfahrung entschieden.
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Gregor Kobel kennt die Situation als Ersatzspieler selbst. Bei der WM 2026 ist er erstmals die Nummer 1, nachdem er zuvor jeweils erster Herausforderer von Yann Sommer war. Nun müssen sich Yvon Mvogo und Marvin Keller mit der Ersatzrolle zufriedengeben.
Kobel lobt seine Goalie-Kollegen: «Sie haben eine gute Energie reingebracht und waren für die Mannschaft da.» Zur Situation der Ersatzspieler hält er fest: «An Turnieren bist du sehr eng miteinander und der Erfolg steht über allem.»

Um die WM 2026 als Erfolg zu verbuchen, braucht die Schweizer Nati noch weitere Siege. Am Freitag (5 Uhr) geht es zum Auftakt der K.o.-Runde gegen einen Gruppendritten um den Achtelfinaleinzug. Dann vielleicht ja sogar mit Noah Okafor als Joker.
















