WM 2026 – Hast du der Nati den Arsch gerettet, Gregor Kobel?
Die Nati holt gegen Kanada den Gruppensieg an der WM 2026. «Wir kamen ins Zittern», gibt Remo Freuler zu. Gregor Kobel findet aber: «Es hat auch Spass gemacht.»

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz setzt sich in Vancouver gegen Kanada durch und gewinnt WM-Gruppe B.
- Remo Freuler spricht von einem «Zittern» und lobt Gregor Kobel.
- Der Goalie findet: «Das Publikum hat viele Emotionen reingebracht.»
- Derweil überzeugt Luca Jaquez beim Startelf-Debüt – «einer meiner schönsten Tage».
Die Schweiz trägt an der WM 2026 den Sieg in Gruppe B davon. Die Nati bleibt ungeschlagen und gewinnt das Spitzenspiel zum Abschluss mit 2:1 gegen Kanada.
Freuler gibt zu: «Ins Zittern gekommen»
Nach 2:0-Führung gerät die Schweiz in Vancouver aber nochmal unter Druck. Die Kanadier erzielen in der 76. Minute das sehenswerte Anschlusstor und drücken auf den Ausgleich. «Da sind wir ein bisschen ins Zittern gekommen», gibt Remo Freuler nach dem Spiel zu.

Eigentlich habe die Schweiz das Spiel bis dahin im Griff gehabt. «Am Schluss ist jeder Ball hoch in die Mitte gekommen, aber wir haben das gut verteidigt. Greg hat den Ball da auch einmal noch sehr gut rausgefischt.»
Insgesamt sechs Paraden lieferte Gregor Kobel gegen Kanada ab. Hat der Goalie der Schweizer Nati in diesem Spiel den Arsch gerettet? Kobel lacht und sagt gegenüber Nau.ch: «Am Schluss ist es ein bisschen Hin und Her gegangen. Aber es hat auch Spass gemacht.»
Kobel: «Publikum hat Emotionen reingebracht»
Er erklärt sich die Schlussoffensive der Kanadier folgendermassen: «Sie haben hinten aufgemacht und sind grosse Risiken eingegangen – sie hatten nichts mehr zu verlieren. Nach ihrem Tor haben wir es aber relativ souverän zu Ende gespielt.»

Das Spiel sei in der zweiten Halbzeit deutlich «physischer und wilder» geworden. Daran habe auch das Publikum einen Anteil gehabt: «Es war kein einfaches Spiel hier in Vancouver. Das Publikum hat viele Emotionen reingebracht, dadurch konnten sie sich wieder aufbauen.»
Jaquez schwärmt: «Wunderschönes Gefühl»
Am Ende reicht es für die Schweizer Nati trotzdem zum Sieg. Auch weil Luca Jaquez auf der ungewohnten Position als Rechtsverteidiger überzeugt. Er sagt Nau.ch: «Es ist ein wunderschönes Gefühl, bei einer Weltmeisterschaft in der Startelf zu stehen.»

Er habe sich im Verlauf des Spiels immer besser an die Position gewöhnt. Am Ende freut sich der 23-Jährige über ein gelungenes Startelf-Debüt: «Mit dem Sieg und dem Gruppensieg ist es einfach perfekt. Einer der schönsten Tage in meinem Fussballer-Leben.»
















