WM 2026: Wie kommt Nati mit Hitze klar – und wie geht's Manzambi?
Die Schweizer Nati steht an der WM 2026 unter den letzten Acht! Am Sonntag wartet Argentinien. Mit dem Nau.ch-Nati-Ticker bleibst du weiterhin am Ball.

Der Countdown läuft: In der Nacht auf Sonntag trifft die Schweiz an der WM 2026 auf Titelverteidiger Argentinien. Um 3 Uhr Schweizer Zeit kommt es zum Viertelfinal gegen Lionel Messi und Co.
Das Nati-Programm vor dem Viertelfinal
Samstag, 11. Juli (Schweizer Zeit): Match-PK mit Murat Yakin, anschliessend Training
Sonntag, 12 . Juli, 3 Uhr (Schweizer Zeit): WM-Viertelfinal gegen Argentinien
Der Ticker zur Nati
Seit Mittwoch ist die Nati in Kansas City und bereitet sich dort auf den Viertelfinal-Knüller gegen Titelverteidiger Argentinien vor.

Es stellt sich die Frage: Werden die zuletzt verletzten und angeschlagenen Manzambi, Aebischer und Jaquez wieder fit? Zumindest ist das Trio laut Verband im Training dabei. Vor allem bei Manzambi sind es aber «nur» individuelle Übungen. Ob es bis zum Spiel gegen Messi reicht?
Ein ganz anderes Problem stellt die Hitze dar. Nach den moderaten Temperaturen in Vancouver erlebt das Team in Kansas deutlich höhere Temperaturen. Das beschreibt auch Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein in seinem WM-Tagebuch.

Über 30 Grad herrschen in Kansas, dazu prägt eine hohe Luftfeuchtigkeit das derzeitige Klima. Für die Nati ist das ein grösserer Unterschied als für Argentinier. Die Gauchos haben sich an die Temperaturen gewöhnt, ihr Basecamp haben Messi und Co. schon Ende Mai in Kansas aufgeschlagen.
João Pinheiro leitet den Nati-Viertelfinal gegen Argentinien. Ein gutes Omen? Der Portugiese ist für die Schweiz ein Altbekannter.
In der Gruppenphase pfiff der 38-Jährige das Duell gegen Bosnien-Herzegowina. Die Schweiz setzte sich mit 4:1 durch. Dabei zeigte er dem bosnischen Innenverteidiger Tarik Muharemovic Rot.
Zuletzt war Pinheiro beim Sechzehntelfinal Kanada – Südafrika im Einsatz.
Nati-Shootingstar Johan Manzambi (20) wird kurz vor dem Achtelfinal zum Pechvogel: Der dreifache Schweizer WM-Torschütze zieht sich eine Knieprellung zu und fällt aus. Ob der Freiburg-Profi rechtzeitig für den Kracher gegen Argentinien fit wird, darf bezweifelt werden.

Laut deutschen Quellen kristallisiert sich aber heraus, wo der 20-Jährige Aufsteiger seine Karriere fortsetzen wird.
Sky-Experte Florian Plettenberg erklärt auf Instagram: «Newcastle United und der SC Freiburg haben nach Sky-Infos jetzt eine vollständige Einigung über den Transfer von Johan Manzambi erzielt.»

Laut «Plettigoal» kläre Newcastle derzeit die letzten Details mit der Spielerseite. Es ist von einer Ablösesumme von bis zu 60 Millionen Franken die Rede.
Remo Freuler: «Wir geben uns damit nicht zufrieden»
Remo Freuler bestätigt nach dem Sieg über Kolumbien das Fazit von Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein: «Das war ein ‹Happy Day› für alle! Es ist ein super schöner Moment für uns und die ganze Schweiz.»

Jetzt wartet das Duell mit Argentinien – und damit auch Lionel Messi. Trotz seiner langjährigen Erfahrung wird das für den 34-Jährigen ein Novum: «Lustigerweise habe ich meiner ganzen Karriere noch nie gegen Messi gespielt», so Freuler. «Das ist sicher etwas Schönes, gegen so einen Fussballer zu spielen. Den Viertelfinal gegen Argentinien haben wir uns verdient.»

Das Ziel, die beste WM aller Zeiten zu spielen, hat die Nati erreicht. Wettstein will wissen: Träumt man im Schweizer Lager von mehr?
Freuler: «Jeder, der diese Mannschaft kennt, weiss, dass wir uns damit nicht zufrieden geben. Wir bereiten jedes Spiel genau gleich vor: Um es zu gewinnen. Wenn man schon so weit gekommen ist, haut man alles rein.»
















