WM 2026: Fünf verschwundene Stunden – und Hitzeschock in Kansas
Alles bereit für den Viertelfinal-Kracher an der WM 2026: Nach der Nati ist auch Nau-Chefreporter Mischi Wettstein in Kansas City angekommen. Das dauerte aber.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach der Nati ist auch der Journalisten-Tross in Kansas City angekommen.
- Die Reise verläuft nicht ohne Hindernisse – gleich fünf Stunden gehen verloren.
Wiedermal stand ein Reisetag auf dem Programm. Zuerst reiste die Schweizer Nati von Vancouver nach Kansas City. Danach waren auch wir Journalisten an der Reihe.
Doch unsere Reise dauerte viel länger, als sie eigentlich sollte. Insgesamt gingen für uns gleich fünf Stunden verloren. Aber der Reihe nach.

Es begann in Vancouver: Der Flug hatte Verspätung. Und so ging die erste Stunden verloren.
Für mich war das aber ein Glücksfall: Bis zur letzten Sekunde arbeitete ich noch an einem Artikel, wartete auf das finale Okay zur Publikation. Erhalten habe ich diese dann erst im Flieger – trotz fehlendem WLAN.

Denn wir flogen in einem Charterflug, direkte Linienflüge von Vancouver nach Kansas City gibt es keine. Unsere Maschine aber war alt, WLAN an Bord gab es nicht.
Nur durch Glück erhielt ich, als wir besonders tief flogen, die Whatsapp-Nachricht: Das Interview mit First Lady Anja Yakin war damit offiziell abgesegnet.
Langes Warten im Flieger – immerhin mit WLAN
Nach der Ankunft in Kansas City ging zuerst mal gar nichts. Wir standen am Gate, die Türen blieben aber zu. Denn nebenan stand ein anderer Flieger. Und wegen der US-Gesetze können zwei Flugzeuge nebeneinander die Passagiere nicht gleichzeitig aussteigen lassen.
Also warteten wir. Immerhin konnten wir uns mit dem WLAN-Signal aus dem Flughafen verbinden und so die beiden Tore von Frankreich sehen. Doch so ging auch die zweite Stunde verloren.
Als wir dann endlich im Flughafen drin waren, ging das Warten weiter. Die Koffer wollten einfach nicht kommen. Schliesslich wurde uns gesagt, dass es Unklarheiten gegeben habe, ob wir nochmals die Einreiseformalitäten durchlaufen mussten.
Nach langem Warten und einer Art Schnitzeljagd konnten wir unsere Koffer – weit entfernt vom üblichen Gepäckband – in Empfang nehmen. Und das war die dritte verlorene Stunde.
Hitzeschock – und Lust auf Fleisch
Mit Gepäck verliessen wir den Flughafen – und erlebten einen Hitzeschock: Während es in Vancouver bloss 18 Grad war, stieg das Thermometer in Kansas City auf 32 Grad an.
Der Hitzeschock dauerte aber nur kurz: Der Bus, der uns zum Hotel brachte, war stark klimatisiert. Zu stark, wie fast alle Innenräumen in den USA. Ohne Pullover fror man fast schon.
Um 19 Uhr war ich endlich im Hotel, deutlich später, als es sich anfühlte. Denn zwischen Vancouver und Kansas City gibt es einen Zeitunterschied. Und so gingen zwei weitere Stunden verloren.
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Dafür sah ich unterwegs saftige, grüne Wiesen – ein Paradies für Kälber und Rinder. Das machte Lust auf ein gutes Stück Fleisch. Und das habe ich mir dann auch genehmigt.
Mit dem guten Gefühl im Bauch geht es ins Bett – und dann rückt der Kracher gegen Argentinien auch schon näher. Hopp Schwiiz!
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