UN: Hilfsorganisationen fehlt Geld für Frauen und Mädchen in Not

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USA,

Infolge der massiven Kürzungen internationaler Hilfsgelder haben den Vereinten Nationen zufolge mindestens eine Million Frauen und Mädchen den Zugang zu dringend benötigten Unterstützungsangeboten verloren. Das geht aus einem von der UN-Frauenorganisation «UN Women» veröffentlichten Bericht hervor. «Während bewaffnete Konflikte den höchsten Stand seit 80 Jahren erreichen, geht Organisationen, die lebensrettende Hilfe für Frauen und Mädchen leisten, das Geld aus», heisst es darin.

ARCHIV - Ein Taliban-Kämpfer steht Wache, während Frauen in Kabul darauf warten, Lebensmittelrationen zu erhalten, die von einer humanitären Hilfsgruppe verteilt werden. Foto: Ebrahi...
ARCHIV - Ein Taliban-Kämpfer steht Wache, während Frauen in Kabul darauf warten, Lebensmittelrationen zu erhalten, die von einer humanitären Hilfsgruppe verteilt werden. Foto: Ebrahi... - Keystone/AP/Ebrahim Noroozi

Die Entwicklungshilfe ist laut Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Jahr 2025 um 23 Prozent gesunken – der stärkste je verzeichnete Rückgang binnen eines Jahres. Haupttreiber ist demnach der weitestgehende Rückzug der USA aus der internationalen Entwicklungshilfe. Aber auch Deutschland, Grossbritannien, Japan und Frankreich hätten mit Kürzungen in dem Bereich merklich dazu beigetragen, erklärt die OECD.

«Jeder Dollar, der Frauenorganisationen entzogen wird, fehlt den Überlebenden konfliktbedingter sexueller Gewalt, vertriebenen Müttern, Mädchen, die zum Schulabbruch gezwungen wurden, und Gemeinschaften, die ums Überleben kämpfen», wurde Sofia Calltorp, Leiterin der humanitären Hilfe bei UN Women, in dem Bericht zitiert.

Die Bestandsaufnahme stützt sich auf Auskünfte von mehr als 800 Organisationen in 52 Ländern. Fast neun von zehn Organisationen berichteten demnach, den Hilfsbedarf nicht mehr decken zu können. 84 Prozent hätten erklärt, dass die Nachfrage nach ihren Angeboten gestiegen sei. Doch besonders in abgelegenen und schwer erreichbaren Regionen seien Hilfsangebote eingestellt worden. Geschlechtsspezifische Gewalt habe unterdessen zugenommen, 86 Prozent hätten von einem Anstieg solcher Gewalt berichtet.

Kommentare

User #2214 (nicht angemeldet)

Aber für den Gazastreifen und die Hamas haben sie noch Geld. Ich würde die Priorität anders setzten.

User #2347 (nicht angemeldet)

Was sind das für blaue Tücher auf diesem Foto?

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