WM 2026 – Nati-Coach Yakin: «Den Moment jetzt mal geniessen»

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Kanada,

    Die Schweiz steht an der WM 2026 als Gruppensieger da. Laut Trainer Murat Yakin hat sich die Nati gegen Kanada das Leben selber schwer gemacht.

    WM 2026
    Die Schweizer Nati holt sich an der WM 2026 den Gruppensieg. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Murat Yakin lobt die Mannschaftsleistung der Schweizer Nati.
    • Am SChluss habe man den Ball leichtsinnig hergegeben und sich das Leben schwer gemacht.
    • Die lange Pause vor dem Sechzehntelfinal ist auch für ihn neu.

    Mit einem 2:1-Sieg über Co-Gastgeber Kanada sichert sich die Schweizer Nati an der WM 2026 den Gruppensieg. In der Schlussviertelstunde kassierte das Team von Murat Yakin noch den Anschlusstreffer und musste zittern.

    Der Trainer lobt gegenüber «SRF» die «solide Mannschaftsleistung». In der ersten Halbzeit habe man das eigene Spiel wie gewollt durchgezogen, nur die Führung habe gefehlt. Nach der Pause sei sein Team sehr gut rausgekommen, schnell in Führung gegangen und habe dann nachgedoppelt.

    wm 2026
    Murat Yakin coacht die Schweizer Nati an der WM 2026 zum Gruppensieg. - keystone

    Anschliessend habe der Gegner hinten aufgemacht und auch mehr Offensivkräfte eingewechselt. «Das hat uns das Leben schwer gemacht.» Der Trainer hebt die weiten Einwürfe der Kanadier hervor, bei denen auch immer etwas Zufall mit dabei war.

    Zudem hätten die vielen Fans den Co-Gastgeber am Schluss noch zusätzlich gepusht. «Teils konnten wir uns noch gut aus dem Druck lösen, aber wir haben auch leichtsinnig Bälle verloren.» Das Fazit von Murat Yakin: «Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht.»

    Am Schluss habe man den Sieg über die Runden gebracht – und das sei das Wichtigste. Zudem habe sein Team positive Gefühlsmomente erlebt, was dem Selbstvertrauen helfe.

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    Die Schweiz musste gegen Kanada am Schluss noch zittern. - keystone

    Gegen Kanada kam Lucas Jaquez zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Schweizer Nati. Yakin lobt ihn: «Er hatte in der Anfangsphase viele Offensivaktionen, viele Duelle angenommen und auch gewonnen.» Vor der Pause habe der Rechtsverteidiger eine schwächere Phase gehabt, dies aber wieder korrigieren können.

    Und auch über Djibril Sow, die zweite Änderung in der Startelf, spricht der Trainer positiv: «Er hat sein gewohntes Profil gezeigt: Überzahl verschafft und im Zentrum geholfen. Aber auch Akzente nach vorne gesetzt.»

    Wie weit schafft es die Schweiz bei der WM 2026?

    Als Nächstes spielt an der WM 2026 die Schweizer Nati gegen einen der Gruppendritten. Das Spiel findet in etwas mehr als einer Woche statt. Diese lange Pause sei «etwas, das wir in dieser Form noch nie hatten», sagt Yakin.

    Jetzt gehe es zuerst darum, sich gut zu erholen, weshalb er zwei bis drei Tage Ruhe ankündigt. «Dann geht die Vorbereitung für die wichtige K.-o.-Phase los.»

    Kommentare

    User #5347 (nicht angemeldet)

    Wie Beni Thurnher dazumal.

    User #1717 (nicht angemeldet)

    Sascha Ruefer ist der beste Fussballreporter den es je gegeben hat!!! Hehehe.LOL

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