WM 2026: Kalorien-Alarm in Vancouver – oder doch in China?
Chefreporter Mischi Wettstein begleitet die Nati an der WM 2026. Auf einer Erkundungstour durch Vancouver macht er die eine oder andere interessante Entdeckung.

Das Wichtigste in Kürze
- Mischi Wettstein berichtet im Tagebuch über die WM 2026.
- In Vancouver fühlt er sich plötzlich wie in China.
- Die zahlreichen süssen Versuchungen werden zur Herausforderung.
«In Vancouver herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Am Dienstag (22 Uhr) trifft die Nati im Achtelfinal der WM 2026 auf Kolumbien.
Aktuell bereitet sich die Mannschaft akribisch auf die Partie vor. Für uns Journalisten vor Ort bieten die weniger turbulenten Tage eine Möglichkeit, kurz durchzuatmen.
Vancouver oder Shanghai?
Wegen meines angeschlagenen Beines hält sich mein Radius in Grenzen. Trotzdem habe ich ein paar freie Stunden für eine kleine Erkundungstour rund um unser Hotel genutzt.
Und da geriet ich ins Staunen! Ich fragte mich: Bin ich nun in Vancouver oder in Shanghai?
In gewissen Teilen ist hier alles auf Chinesisch angeschrieben. Zudem sieht die Umgebung aus wie in Asien. Und das kommt nicht von ungefähr.
Schon im 18. Jahrhundert erreichten erste chinesische Einwanderer Kanada. Später lockte der Goldrausch zahlreiche weitere asiatische Menschen an.
Im Rahmen der Errichtung des kanadischen Eisenbahnnetzes kamen schliesslich Ende des 19. Jahrhundert Tausende chinesische Arbeiter, um Geld zu verdienen.
Heute leben alleine in British Columbia über eine halbe Million Chinesen.
Verlockende Kalorien
In der Shopping Mall in der Nähe unseres Hotels geht es wild zu und her. So eine Meerestier-Abteilung habe ich noch nie gesehen! Fische, Krebse, Shrimps, Hummer – alles wird hier frisch aus dem Wasser verkauft.
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Aber nicht nur das. Wie schon in Amerika ist auch hier das Angebot an ungesunden Versuchungen riesig.
Ob Eis, Milkshakes, Süssigkeiten oder Burger – es herrscht Kalorien-Alarm! Es ist echt nicht einfach, hier nicht zuzunehmen.
Nach den grossen Temperatur-Unterschieden zwischen San Diego und Vancouver war es in Kanada aber jetzt erstmals warm genug für kurze Hosen. Darum habe ich mir dann doch ein Glacé mit dem Namen «Sunrise in California» gegönnt. Als Erinnerung an die schönen Sonnentage in Kalifornien.
Damit bleiben mir zwei Wünsche: Noch möglichst lange mit der Nati an der WM 2026 zu bleiben. Und auf dem Heimflug noch in meine Hosen zu passen… Hopp Schwiiz!»

Mischis Tagebuch an der WM 2026 wird präsentiert von «Rowe Motor Oil», powered by «Petro-Lubricants».























