WM 2026: Nelson hat Nati-Stars Haare zu Algerien-Sieg gestylt
Extra von der Schweiz nach Vancouver geflogen, um die Nati-Stars für das Spiel an der WM 2026 gegen Algerien zu frisieren: Nelson Araya erklärt, wie das geht.

Das Wichtigste in Kürze
- Nelson Araya ist für die Nati-Spieler nach Kanada geflogen.
- Der 21-Jährige hat Xhaka, Akanji und Co. zum Sieg gegen Algerien gestylt.
- Als Cousin von Ricardo Rodriguez und Ex-Kicker kennt er das Fussball-Geschäft bestens.
Nau.ch: Wann bist du nach Vancouver gekommen, um den Nati-Spielern die Haare zu schneiden?
Nelson Araya: Ich bin am 30. Juni angekommen und dann ging es direkt los.
Nau.ch: Wem hast du vor dem Algerien-Spiel die Haare geschnitten?
Nelson Araya: Am ersten Tag waren Xhaka, Rodriguez, Akanji, Embolo und Amenda bei mir. Am nächsten Tag habe ich dann noch den anderen die Haare geschnitten – insgesamt waren es 15.

Nau.ch: Warst du dann auch im Stadion?
Nelson Araya: Genau, ich war bei diesem super Spiel live vor Ort. Dann ging es wieder mit dem Flugzeug nach Hause.
Nau.ch: Kam Murat Yakin auch für einen neuen Schnitt vorbei?
Nelson Araya: Nein, aber er darf gerne kommen.

Nau.ch: Bist du wegen dem Spiel oder dem Haareschneiden in die USA gereist?
Nelson Araya: Wegen beidem.
Nau.ch: Wie lange gehst du dem Haareschneiden schon nach?
Nelson Araya: Mit 15 Jahren habe ich meinem Bruder und meinem Vater die Haare geschnitten. Dann legte ich eine Pause ein, weil ich noch bei Rapperswil-Jona in der U20 Fussball spielte.

Nau.ch: Waren die Spieler schon vor der WM 2026 bei der zu Gast?
Nelson Araya: Ich habe Ricardo Rodriguez die Haare geschnitten – er ist mein Cousin.
Nau.ch: Fliegst du vor dem Spiel gegen Kolumbien am Dienstag (22 Uhr Schweizer Zeit) noch einmal nach Vancouver?
Nelson Araya: Das wird eine spontane Sache. Ansonsten drücke ich dem Team von Zuhause aus die Daumen.
Nau.ch: Arbeitst du noch in einem Salon oder bist du immer unterwegs?
Nelson Araya: Ich arbeite im «Menstudio» in Bülach ZH und bin auch als Barber und Men's Hair Stylist unterwegs. Von Januar bis April habe ich in London die «MENSPIRE Academy» besucht.

















