WM 2026: Fifa und Infantino spielen längst nach Trumps Regeln!
Die Fifa lässt Folarin Balogun an der WM 2026 trotz Platzverweis spielen. Es ist das nächste Geschenk von Gianni Infantino an US-Präsident Trump. Ein Kommentar.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fifa begnadigt US-Stürmer Folarin Balogun nach dessen Platzverweis.
- Die Kehrtwende soll auf Druck von Präsident Donald Trump geschehen sein.
- Dieser Entscheid bringt den Fussball in Gefahr.
Die Fifa begnadigt US-Stürmer Folarin Balogun und wandelt seine Rote Karte in eine Bewährungsstrafe um. Die Folge: Trotz Platzverweis darf er an der WM 2026 im Achtelfinal gegen Belgien spielen.
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Laut der «New York Times» soll US-Präsident Donald Trump höchstpersönlich für die Kehrtwende verantwortlich sein. Er habe sich telefonisch bei Fifa-Boss Gianni Infantino gemeldet und die Begnadigung erwirkt.
Die Entscheidung des Weltverbandes ist beispiellos. Eine Frechheit. Ein Hohn. Nennt sie, wie ihr wollt.
Aber warum erstaunt sie mich nicht?
Die Fifa spielt doch längst nach Trumps Regeln. Seit Monaten machen Trump und Infantino einen auf «Best Buddies».
Ich erinnere mich an die Gruppenauslosung, bei der es in erster Linie nur um den US-Präsidenten ging – inklusive der Übergabe eines eigens für ihn ins Leben gerufenen Friedenspreises.

Nun folgt an der WM 2026 das nächste Kapitel. Trump feiert den Fifa-Entscheid auf «Truth Social» und posaunt: «Vielen Dank an die Fifa, dass ihr das Richtige getan und eine Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt.»
Als Fan frage ich mich: Welchen Gefallen macht Infantino seinem Kumpel als Nächstes?
Der grosse Verlierer ist der Fussball
Ja, man kann über die Rote Karte gegen Balogun diskutieren. Aber der Schiedsrichter hat sich nach Rücksprache mit dem VAR nun einmal so entschieden. Und nach heutigem Regelwerk ist der Platzverweis korrekt.
Eine Rote Karte zieht eine Sperre von mindestens einem Spiel nach sich. So war es zumindest immer. Bis jetzt.

In dem Moment, in dem Regeln verhandelbar werden und politische Macht mehr Gewicht erhält als Fairness, verliert der Sport seine Seele.
Der Fifa-Beschluss untergräbt die Integrität des Spiels. Jegliche Glaubwürdigkeit geht verloren. Die Konsequenzen dieses Entscheids sind noch viel gravierender als der Entscheid selbst.
Der grosse Verlierer dieser Causa ist nämlich der Fussball – der Fussball, wie wir ihn lieben. Dieser wunderbare Sport ist in Gefahr.
















