WM 2026 – Granit Xhaka: «Ich muss niemandem etwas beweisen»
Die Schweizer Nati reagiert auf den Katar-Ärger an der WM 2026 mit einem furiosen 4:1-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina. Das lässt auch Granit Xhaka nicht kalt.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Granit Xhaka trifft gegen Bosnien-Herzegowina zum 4:1-Endstand.
- Danach zeigt der Nati-Captain eine deutliche Geste.
- Die Kritik habe ihn nicht kalt gelassen, gibt Xhaka nach dem Spiel zu.
Nahe ging sie ihm dann doch, die Kritik der letzten Tage.
Nati-Captain Granit Xhaka war mit der Schweizer Nati nach dem enttäuschenden Start in die WM 2026 hart ins Gericht gegangen. Xhaka stellte nach dem 1:1-Remis gegen Katar klar: Die Mannschaft müsse «mit beiden Beinen auf den Boden kommen».
Für diese Aussage fand sich der Rekord-Nationalspieler plötzlich selbst in der Kritik wieder. Zu hart sei er gewesen mit seinen Mitspielern, «toxisch» sei die Kritik des Captains gewesen.

Auf eine Antwort am Mikrofon verzichtete der Nati-Leitwolf vor dem eminent wichtigen Spiel gegen Bosnien-Herzegowina. Dann durfte Xhaka in der Nachspielzeit den Elfmeter zum 4:1 verwandeln. Und sandte doch eine Geste in Richtung der Kritiker.
Kritiker bei WM 2026 zum Schweigen gebracht?
Das «Plappermaul» mit der linken Hand war ein eindeutiges Zeichen. Und anschliessend nimmt Xhaka auch gegenüber Nau.ch kein Blatt vor den Mund.
00:00 / 00:00
«Ich muss niemandem etwas beweisen», stellt der Nati-Captain nach dem Spiel klar. Er wünscht sich etwas mehr Wertschätzung. «Ich glaube, nach 148 Spielen für dieses Land kann man auch mal stolz sein, so einen Spieler zu haben.»
«Alles, was ich beeinflussen kann, ist das, was auf dem Platz passiert», so Xhaka weiter. «Alles andere hat mich noch nie interessiert. Und das wird mich auch nie interessieren», so der Nati-Captain.
Xhaka: «Geht nicht hier rein und hier raus»
«Für mich ist wichtig, dass die Mannschaft hinter mir steht», hatte Xhaka zuvor schon im SRF-Interview betont. «Dass wir gemeinsam auftreten, wie wir es heute gemacht haben. Alles andere hat mich noch nie interessiert.»

Kalt gelassen habe ihn die Kritik aber keineswegs. «Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es hier rein und hier raus geht. Weil es auch Sachen sind, die ich nicht verstehe», so Xhaka.
















