WM 2026: Hilft jetzt zweiter Mahnfinger von Captain Granit Xhaka?
Nach dem 1:1 gegen Katar zum Auftakt der WM 2026 hebt Granit Xhaka den Mahnfinger. Das hat der Captain bereits vor der verpatzten Hauptprobe gemacht.
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Das Wichtigste in Kürze
- WM-Start missglückt: Die Nati muss sich mit einem 1:1 gegen Katar begnügen.
- Granit Xhaka hebt nach dem Spiel den Mahnfinger.
- Das hat der Captain bereits nach der Hauptprobe gegen Australien (1:1) gemacht.
Der Captain hat bereits bei der verpatzten Hauptprobe vor der WM 2026 den Mahnfinger gehoben. Nach dem 1:1 gegen Australien sagt Granit Xhaka: «Es gab in dieser Woche Dinge, die nicht gut waren. Vielleicht irritiert uns, dass wir denken, wir schaffen die Gruppenphase ganz simpel.»
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Und ganz offenbar liegt der Nati-Feldherr damit nicht falsch. Gegen Fussballzwerg Katar kommt die Schweizer nicht über ein 1:1 hinaus. In der Nachspielzeit kassiert das Yakin-Team den Ausgleich. Und verliert damit zwei Punkte im Rennen um den Gruppensieg.
Erneut ist es Xhaka, der nach dem Spiel hinsteht. Und erneut hebt der Captain den Mahnfinger.
Granit Xhaka: «Wir sehen, dass wir mehr machen müssen»
«Wir müssen mit beiden Beinen auf den Boden kommen. Und sehen, dass wir vielleicht nicht so weit sind, wir meinen», so Xhaka. Aber er sagt auch: «Das Ergebnis tut uns gut als Mannschaft, damit wir sehen, wo wir stehen. Wir sehen, dass wir mehr machen müssen.»

Xhaka erklärt nach dem Spiel weiter: «Im Fussball gibt es schöne Seite und weniger schöne Seite. Wenn man die Tore nicht macht, kriegt man sie. Ihr Torwart hat heute zudem ein Weltklasse-Spiel gemacht.»
Und der 33-Jährige will die Leistung des Gegners auch nicht unter den Teppich kehren: «Das gehört auch zum Fussball, man muss dem Gegner auch Respekt zollen. Katar hat das sehr gut gemacht und auf den Lucky-Punch gewartet, den haben sie bekommen.»
Xhaka: «Bevorzuge schlechten Start, wenn wir am Ende besser werden»
Aus dem bitteren 1:1 könnte auch Positives abfallen, glaubt der Leitwolf: «Ich glaube, dass solche Resultate manchmal gut für den Kopf sind. Einfach, um wieder auf den Boden der Realität zu kommen», so der Captain.

Xhakas Fazit – und seine Hoffnung: «Ich bevorzuge einen schlechten Start, wenn wir dann am Ende besser werden.»
Ob der zweite erhobene Mahnfinger des Führungsspielers jetzt Wirkung zeigt? Am Donnerstag steht die Nati um 21 Uhr (Schweizer Zeit) bereits unter Druck. Im zweiten Gruppenspiel wartet Bosnien-Herzegowina.
















