Was macht YB mit seinem chinesischen Hosensponsor?
Wegen seiner mutmasslichen Unterstützung für die russische Invasion steht Huawei in der Kritik. Bei YB verfolgt man die Vorwürfe gegen den Sponsor aufmerksam.

Das Wichtigste in Kürze
- Huawei soll die russische Invasion in der Ukraine unterstützt haben.
- Robert Lewandowski kündigte seinen Sponsor-Vertrag mit dem Konzern.
- Auch bei YB ist das Logo des chinesischen Unternehmens auf den Hosen zu sehen.
Die russische Invasion in der Ukraine hat in der Sportwelt weitreichende Konsequenzen – und das auf allen Ebenen. Russische Athleten sind in vielen Sportarten gesperrt, Sponsorenverträge werden gekündigt.
Das betrifft aber nicht nur russische Unternehmen – auch der chinesische Telekommunikations-Konzern Huawei ist betroffen. Der Technologie-Gigant soll Russland dabei geholfen haben, sein Netzwerk nach der Invasion gegen Cyber-Attacken zu sichern.

Bayern-München-Starstürmer Robert Lewandowski kündigte daraufhin seinen Sponsor-Vertrag mit dem chinesischen Unternehmen. Der Pole war jahrelang eines der Gesichter von Huawei gewesen.
YB beobachtet Situation bei Huawei genau
Auch im Schweizer Fussball ist das Unternehmen präsent – als Sponsor auf den Hosen von Meister YB. Wie lange noch? Beim Tabellen-Zweiten der Super League beobachte man die Lage sehr genau, wie der Club auf Anfrage von Nau.ch mitteilt.

«Selbstverständlich verfolgen wir das Geschehen mit grossem Interesse und behalten uns vor, zu reagieren», sagt YB-Medienchef Staudenmann gegenüber Nau.ch. Und weiter: «Wir sind in Gesprächen, um zu versuchen, uns einen verlässlichen Eindruck zu verschaffen.»
Konkrete Konsequenzen haben die Vorwürfe gegen Huawei vonseiten des Schweizer Meisters also noch nicht. Der aktuelle Vertrag zwischen den Bernern und dem Telekommunikations-Giganten laufe noch bis zum Sommer 2023.












