Trainer

    YB: Trainer Gerardo Seoane vor Leverkusen-Rückspiel im Interview

    Philipp Kobel
    Philipp Kobel, Philip Schären

    Bern,

    Wie geht es für YB europäisch weiter? Die Berner spielen heute Abend um den Einzug in den Achtelfinal. Trainer Gerardo Seoane erklärt, worauf es ankommt.

    00:00 / 00:00

    Gerardo Seoane ist sich bewusst, dass er mit seinem Team etwas Historisches schaffen kann. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem 4:3-Sieg im Hinspiel braucht YB heute (ab 21 Uhr) gegen Leverkusen einen Punkt.
    • Vor 16 Jahren überstanden die Young Boys zum letzten Mal eine K.o.-Runde.
    • Coach Gerardo Seoane sagt: «Wir brauchen eine gute Tagesform.»

    Der BSC Young Boys muss heute Donnerstag in Leverkusen ran. Mit einem 4:3-Sieg aus dem Hinspiel im Rücken spielen die Berner im Wissen, dass ein Punkt fürs Weiterkommen reicht. Gelingt dies, wäre es historisch:

    Letztmals hat YB im Jahr 2005 eine K.o.-Runde überstanden. Die Berner nahmen damals im UI-Cup die Hürde SC Lokeren und scheiterten eine Runde später an Olympique Marseille.

    YB
    YB spielt 2005 gegen Olympique Marseille. Es ist das erste Spiel im neuen Wankdorfstadion. - Keystone

    «Es ist eine starke Leistung, wenn das einem Schweizer Team gelingt», sagt Trainer Gerardo Seoane vor dem Rückspiel. «Dafür braucht es zwei herausragende Partien, Wettkampf-Glück und eine gute Tagesform. Es muss einfach alles passen», meint er gegenüber Nau.ch.

    YB muss kühlen Kopf bewahren

    Die erste herausragende Leistung haben die Young Boys bereits geliefert – zumindest in der ersten Halbzeit. Die Berner starteten fulminant ins Hinspiel und führten zur Pause 3:0. Danach riss Bayer das Spielheft an sich, machte den Rückstand innert weniger Minuten wett.

    YB Jordan Siebatcheu
    YBs Jordan Siebatcheu bejubelt seinen Treffer zum 4:3. - Keystone

    Die Leverkusener zeigten, was sie als Bundesliga-Mannschaft ausmacht. Eine ähnliche Phase wie von Minute 45 bis 70 des Hinspiels dürfen sich die Berner im Rückspiel wohl nicht erlauben.

    Für YB-Trainer Seoane gilt, einen kühlen Kopf zu bewahren: «Wir müssen damit rechnen, dass es in Leverkusen womöglich wieder ein Up-and-Down gibt. Wir müssen bei jedem Spielstand die Ruhe bewahren – und wie beim Hinspiel versuchen zu reagieren.»

    Halbzeit zwei – YBs Achillesferse

    Dass die Berner loslegen wie die Feuerwehr, zeigten sie zuletzt auch in der Super League. Danach flachte die Leistung immer wieder ein wenig ab. Das sei ihm auch aufgefallen, sagt der 42-Jährige.

    Gerardo Seoane YB
    Gerardo Seoane steht seit 2018 an der Seitenlinie von YB. - Keystone

    Die Taktik scheint er aber deswegen nicht umstellen zu wollen. Das Credo lautet weiterhin: «Wir wollen nicht auf den Platz abwartend und hoffen, dass wir von einem Fehler des Gegners profitieren können.» Eher müsse man daran arbeiten, die Leistung in der zweiten Halbzeit zu verbessern.

    Gerardo Seoane: «Wäre sensationell für Club und Schweizer Fussball»

    Sichert sich YB ein Unentschieden, geht das Europa-League-Abenteuer für sie weiter. Bereits am Freitag stünde die Auslosung zur nächsten Runde an.

    Setzt sich YB gegen Leverkusen durch?

    Gerardo Seoane meint: «Für mich, den Verein und den Schweizer Fussball wäre es sensationell, wenn wir eine weitere Runde überstünden.» Aber es sei bereits ein Erfolg, die Gruppenphase zu überstehen.

    00:00 / 00:00

    Silvan Hefti im Interview vor dem Spiel in Leverkusen. - Nau.ch

    Kommentare

    Weiterlesen

    YB
    15 Interaktionen
    YB vor Kracher
    YB
    163 Interaktionen
    EL-Sechzehntelfinal
    YB
    40 Interaktionen
    Deutsche bestätigen

    MEHR TRAINER

    CR7
    24 Interaktionen
    Erstmals seit 2008
    FCL
    6 Interaktionen
    FC Luzern
    Ferrero Sinner Alcaraz
    1 Interaktionen
    Wildes Gerücht

    MEHR AUS STADT BERN

    Tierpark Bern Artenschutz
    Tierpark Bern
    Mad Pride Bern
    2 Interaktionen
    «Mad Pride» in Bern
    Flavia Wasserfallen
    15 Interaktionen
    Frauen-Fussball
    Rapperswil-Jona Lakers SC Bern
    Biel schlägt HCD