WM 2026: Pistolen-Jubel von Iran-Star sorgt für Diskussionen

Keystone-SDA
Keystone-SDA, Andrea Schüpbach

USA,

Die erste Partie des Iran an der WM 2026 ist politisch aufgeladen. Das ist unmittelbar vor dem Anstoss im Stadion zu spüren. Zudem sorgt ein Jubel für Wirbel.

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Der Iraner Mohebi zieht als Jubel die Pistolen. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Iran und Neuseeland trennen sich 2:2.
  • Die Partie ist politisch hochaufgeladen.
  • Ein Jubel von Mohammad Mohebi sorgt für Aufsehen.

Gelungener Start des Iran in die WM 2026! Zumindest sportlich gesehen…

Die Mannschaft, die die US-Grenze nur für ihre Spiele überqueren darf, holt nach Rückstand ein 2:2 gegen Neuseeland. Die Partie ist politisch enorm aufgeladen.

Während des Abspielens der iranischen Nationalhymne unmittelbar vor dem Anstoss gegen Neuseeland sind im Stadion laute Pfiffe zu hören gewesen.

WM 2026
Mohammad Mohebi macht nach seinem 2:2-Ausgleich den «Pistolero»-Jubel. - keystone

Die iranische Mannschaft stand geschlossen im Mittelkreis, die Spieler hielten sich jeweils die Hand auf die Brust. Vor dem Stadion hatte es Protestbekundungen gegeben.

«Die Fussballmannschaft der terroristischen Islamischen Republik vertritt nicht die Menschen im Iran», war auf einem Schild vor der Arena zu lesen. Viele Menschen schwenkten – dann auch im Stadion – alte iranische Flaggen aus der Zeit vor der Islamischen Revolution.

Eigentlich von der Fifa verboten. Die Flagge gilt als Symbol der Opposition.

Pistolen-Jubel von Iran-Star sorgt für Wirbel

Für Aufsehen sorgt dann auch der Jubel von Mohammad Mohebi, der das 2:2 erzielt. Als der Ball im Netz zappelt, zückt er die Pistolen. Zwar ist der «Pistolero»-Jubel bekannt, jedoch sorgt er bei Mohebi für mehr Wirbel als sonst.

Fans spekulieren, ob sich der Jubel gegen die USA oder Donald Trump gerichtet hat.

WM 2026
Wilde Spekulationen nach dem Jubel von Mohammad Mohebi an der WM 2026. Richtete sich der Jubel gegen Donald Trump? - X

Wird es während der WM 2026 ruhiger?

Die Teilnahme des Iran an der WM 2026 war lange fraglich. Die monatelange kriegerische Auseinandersetzung zwischen den USA und Israel auf der einen sowie dem Iran auf der anderen Seite hatte die WM-Teilnahme des Irans zum Politikum gemacht.

Übersteht Iran die WM-Gruppe G?

Die Einigung auf die offizielle Unterzeichnung eines Rahmenabkommens an diesem Freitag zur Beilegung des Kriegs nährte zuletzt die Hoffnung auf Entspannung noch vor der Partie.

«Ich freue mich, hier die Menschen im Iran zu unterstützen, ich unterstütze nicht das Regime», sagte ein Fan vor dem Los Angeles Stadion der Deutschen Presse-Agentur.

Erwartet wurden in der Arena viele iranische Fans, die in den USA oder anderen Ländern leben. Die Einreise unmittelbar aus dem Iran in die USA war praktisch nicht möglich.

Kommentare

User #1605 (nicht angemeldet)

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User #3705 (nicht angemeldet)

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