WM 2026: Österreich zittert sich zu 3:1-Sieg gegen Jordanien
Das erste Spiel an einer WM seit 28 Jahren gewinnt Österreich gegen Jordanien mit 3:1. Der Auftakt in die WM 2026 wird für Rot-Weiss-Rot aber zur Zitterpartie.

Das Wichtigste in Kürze
- Österreich gewinnt an der WM 2026 mit 3:1 gegen Jordanien.
- Ein Traumtor, ein Eigentor und ein Elfmeter verhelfen Rot-Weiss-Rot zum Auftaktsieg.
- Am Montag trifft die ÖFB-Auswahl auf Titelverteidiger Argentinien.
Österreich ist an der WM 2026 mit einem 3:1-Sieg über Jordanien in die erste Endrunden-Teilnahme seit 28 Jahren gestartet. Das Resultat schmeichelt dem rot-weiss-roten Nationalteam nach einem weitgehend enttäuschenden Auftritt aber.
Dabei hatte Österreich einen guten Start hingelegt und die Anfangsphase überwiegend souverän kontrolliert. Zur Krönung der Startphase bringt Romano Schmid die ÖFB-Elf dann mit einem traumhaften Schlenzer nach exakt 20 Minuten in Führung.
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Doch mit dem Führungstreffer im Rücken kollabiert das Spiel der Österreicher komplett. Dass Jordanien vor der Pause nicht ausgleicht, ist einer starken Parade von Alexander Schlager und einem Lattentreffer zu verdanken.
Jordanien bestraft passive Österreicher
Nach dem Seitenwechsel zeigt sich das gleiche Bild – und das wird bestraft: Der bärenstarke Ali Olwan lässt Schlager kurz nach Wiederbeginn keine Chance und gleicht zum 1:1 aus. Der Treffer ist für WM-Debütant Jordanien mehr als verdient.

Österreichs Trainer Ralf Rangnick reagiert, wechselt dreifach, nimmt unter anderem Captain David Alaba raus. Schon nach der Pause hatte Rangnick auch Rekordspieler Marko Arnautovic eingewechselt. Und diese Wechsel zeigen Wirkung.
Treffer aberkannt – Eigentor zählt aber
Eine Viertelstunde nach dem Ausgleich jubelt Österreich über die vermeintliche erneute Führung. Arnautovic stochert den Ball nach einem Corner über die Linie. Nach einem fünfminütigen VAR-Check wird der Treffer aber aberkannt. Posch war zuvor mit der Hand am Ball.

Knappe zehn Minuten später machen es die Österreicher besser – wenngleich mit viel Unterstützung: Wieder ist es ein Eckball, diesmal schiebt Yazan Al Arab den Ball mit dem Rücken ins eigene Tor. Diesmal zählt der Treffer, Österreich führt wieder.
Zittersieg zum Start der WM 2026
Jordanien drückt danach auf den erneuten Ausgleich, drückt die ÖFB-Elf phasenweise weit in die eigene Hälfte. Aber tief in der zehnminütigen Nachspielzeit dann die rot-weiss-rote Erlösung: Salim Obaid geht im Sechzehner mit der Hand zum Ball. Den fälligen Strafstoss nach VAR-Prüfung verwandelt Arnautovic eiskalt zum 3:1-Endstand.

Österreich startet nach fast drei Jahrzehnten WM-Abstinenz also mit einem Sieg in die WM 2026. Die nächste Hürde wird aber eine deutlich höhere: Am Montag trifft Rot-Weiss-Rot auf Titelverteidiger Argentinien. Jordanien bekommt es im Duell der Auftakt-Verlierer mit Algerien zu tun.
















