WM 2026: «Kaiser Marko» lässt Österreich von der KO-Phase träumen
Die WM 2026 ist für Österreich die erste Endrunde seit 1998. Nach dem Auftaktsieg träumt man nun sogar von einem historischen Einzug in die KO-Runde.

Das Wichtigste in Kürze
- Beim WM-Comeback nach 28 Jahren feiert Österreich den ersten Sieg seit 1990.
- Mit dem 3:1 gegen Jordanien stösst Rot-Weiss-Rot die Tür zur KO-Phase ein Stück weit auf.
- Reichen drei Punkte an der WM 2026 schon für das Weiterkommen?
Wie schwierig es ist, mit einem «Pflichtsieg» in eine WM-Endrunde zu starten, hat die Schweizer Nati bewiesen: Statt drei Punkten gegen Katar gab es zum Auftakt der WM 2026 nur ein 1:1-Remis.
Und auch Österreich war gegen WM-Debütant Katar zwischenzeitlich auf Kurs zu einer herben Enttäuschung. Denn gegen Jordanien – erstmals überhaupt an einer WM-Endrunde dabei – wackelte Österreichs erster WM-Sieg seit 1990 bedenklich.
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Nach einem guten Start und einem Traumtor von Romano Schmid gab man die Partie aus der Hand, kassierte den 1:1-Ausgleich. Ein Eigentor und ein Elfmeter retten Rot-Weiss-Rot aber den Auftakt-Erfolg an der WM 2026.
«Kaiser Marko» lässt Österreich träumen
Eminent wichtig dabei: Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze Marko Arnautovic. Der 37-Jährige erzwingt bei seinem WM-Debüt das Eigentor zum 2:1. Und in der Nachspielzeit verwandelt er den Hands-Penalty souverän zum 3:1-Endstand.

Die drei Punkte gegen den WM-Neuling aus Jordanien waren für die ÖFB-Auswahl von essentieller Bedeutung. Denn die weiteren Gruppengegner Argentinien und Algerien sind in den Direktduellen sicherlich eine höhere Hürde.
Reichen drei Punkte an der WM 2026 schon?
Trotzdem träumt man in Österreich schon jetzt vom Einzug in die KO-Runde. Platz eins ist gruppenintern wohl fest an den Titelverteidiger vergeben. Um Rang zwei streitet sich Österreich mit Algerien – dank Auftaktsieg sogar leicht im Vorteil.
Und schlechtestenfalls hat Österreich im Ranking der besten Gruppendritten gute Karten. Denn acht von zwölf drittplatzierten Teams ziehen in die KO-Phase ein. Dass vier Gruppendritte unter der Drei-Punkte-Marke bleiben, ist nicht ausgeschlossen.

Gegen den Weltmeister Argentinien mit Superstar Lionel Messi budgetiert in Österreich sicherlich niemand mit Zählbarem. Am letzten Gruppenspieltag kommt es aber zum Duell mit Algerien. Dort könnte schon ein Remis für den Einzug in die KO-Runde ausreichen ...
















