WM 2026 – Joker Undav zum Doppelpack: «Kenne keine Nervosität»
Joker Undav schiesst Deutschland in den Sechzehntelfinal der WM 2026. Er wird gelobt und sagt selbst, es gebe keine Nervosität.

Das Wichtigste in Kürze
- Deniz Undav schiesst Deutschland als Joker zum Sieg über die Elfenbeinküste.
- Er sagt, es gebe keine Nervosität, es sei bloss ein Fussballspiel.
- Über ein mögliches Startelf-Debüt macht er sich keine Gedanken.
60. Minute die Einwechslung, 68. Minute der Ausgleich, 94. Minute der Siegestreffer: Die Bilanz von Deniz Undav bei Deutschlands 2:1-Sieg an der WM 2026 über die Elfenbeinküste ist beeindruckend.
Kurz vor der Trinkpause wurde der Stürmer eingewechselt. Bis dahin konnte die DFB-Offensive nur zwei Tore erzielen, die aberkannt wurden. Die Defensive musste sich einmal geschlagen geben. Doch mit den Jokern konnte Deutschland das Spiel drehen und das Weiterkommen sichern.
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Er habe immer an den Sieg geglaubt, sagt Undav nach dem Spiel: «Uns war klar, dass wir das Tor machen werden. Mir war klar, dass ich den Ball bekommen werde und den halt nutzen muss.»
Dass es sogleich mit der ersten Aktion geklappt hat, habe das Momentum nochmals auf die deutsche Seite gebracht. Das 2:1 habe es dann perfekt gemacht.
Der Stürmer sagt: «Es klappt gerade vieles, ich nehme den Flow mit und geniesse. Das Vertrauen der Mannschaft und des Trainerteams macht es einfacher. Es gibt keine Nervosität – es ist nur ein Fussballspiel.»
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Der 29-Jährige steht in der DFB-Elf mittlerweile bei neun Toren in elf Teileinsätzen. «Wie ich das mache? Keine Ahnung, ich stehe einfach richtig.»
Vom Team wird Undav gelobt. Tah beispielsweise sagt: «Er pusht das Team. Und wenn er reinkommt, macht er die Tore – das ist einfach überragend.»
Auch Trainer Nagelsmann sagt: «Ich bin sehr stolz auf die Jungs, die reingekommen sind. Alle haben es sehr gut gemacht.» Beim ersten Tor habe Undav «super Timing» gehabt.

Und das zweite sei «ein klassischer Deniz Undav» gewesen. Es sei unglaublich, wie er sich «wegschleicht im Rücken, der Kontakt ist Wahnsinn».
Erneut zeigt der Stuttgarter also eine Top-Leistung in der Nationalmannschaft. Reicht das für den ersten Einsatz von Beginn weg im Spiel gegen Ecuador? Nagelsmann lässt sich nicht in die Karten blicken und sagt bloss, dass es «nicht ausgeschlossen» sei.
Deniz Undav selbst scheint sich mit dieser Frage kaum zu beschäftigen. Der Trainer entscheide, wer spiele, sagt er. «Wichtig ist, dass die Spieler, die reinkommen, zeigen, dass sie ein Spiel verändern können. Wir brauchen jeden Einzelnen.»
















