Julian Nagelsmann entschuldigt sich bei Undav – wegen seiner Ehefrau
Julian Nagelsmann ist wegen Aussagen zu Deniz Undav in Kritik geraten. Sogar seine Ehefrau habe ihm «einen Einlauf gegeben», nun hat er sich entschuldigt.

Das Wichtigste in Kürze
- Trotz starker Torquote bekam Deniz Undav im deutschen Nationalteam kaum Spielzeit.
- Gegen Ghana gelang ihm das Siegtor – trotzdem kritisierte Julian Nagelsmann den Stürmer.
- Nun hat sich der Nationaltrainer bei Undav entschuldigt – auf Anraten seiner Ehefrau.
Trotz sieben Siegen in Serie ist die Stimmung rund um die deutsche Nationalmannschaft derzeit nicht nur positiv. Hauptkritikpunkt vieler Fans an Trainer Julian Nagelsmann: Stürmer Deniz Undav wird trotz starker Torquote kaum berücksichtigt.
Mit einem Interview goss der Coach sogar noch mehr Öl ins Feuer. Nun rudert er mit einer öffentlichen Entschuldigung zurück. Bei «MagentaTV» erklärt der 38-Jährige, er habe sich beim Stürmer mittlerweile persönlich entschuldigt.
Ehefrau hat DFB-Coach «einen Einlauf gegeben»
Einen Anteil daran hatte offenbar auch Ehefrau Lena Wurzenberger. Sie helfe ihm jeweils zu reflektieren – «sie sagt mir direkt ins Gesicht, wenn etwas nicht gut war». Die ehemalige Journalistin habe ihm nach dem Interview zu Undav «einen Einlauf gegeben».

Er habe ihr erklärt, er werde den Stürmer anrufen und sich entschuldigen. «Das rate ich dir auch», habe seine Ehefrau erwidert. Also griff Julian Nagelsmann zum Telefon.
Julian Nagelsmann: «War blöd von mir»
«Es war blöd von mir, tut mir leid», habe er dem Stürmer erklärt. Er habe sich zu dem Zeitpunkt von den vielen Nachfragen «triggern» lassen.

Der Hintergrund: Nachdem er gegen die Schweizer Nati 90 Minuten auf der Bank sass, darf Undav auch gegen Ghana nicht starten. Die Fans in Stuttgart skandieren den Namen des Angreifers, bis dieser eingewechselt wird. In der 88. Minute erzielt Undav das Siegtor.
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Trainer Julian Nagelsmann sagt im Nachgang: «Wenn er vorher 70 Minuten marschiert, weiss ich nicht, ob er den macht. Ich fand das Spiel von ihm bis dahin auch nicht gut.»

Aussagen, die der 38-Jährige im Nachhinein bereut. Heute gibt er zu: «Das war nicht richtig – In der Schärfe und für die Öffentlichkeit viel zu forsch.» Die Fan-Kritik an seiner Person sei dahingehend auch «berechtigt» gewesen.
Undav habe die Entschuldigung aber «Gott sei Dank» angenommen, sagt Julian Nagelsmann. Zum Wiedersehen dürfte es Ende Mai kommen: Dann startet die DFB-Auswahl in die Vorbereitung zur WM 2026.












