WM 2026: England zittert sich mit zehn Mann ins Viertelfinal
England hat sich im Achtelfinal der WM 2026 gegen Mexiko einen Dramakrimi geliefert: Trotz Roter Karte gewinnen die «Three Lions» im Aztekenstadion mit 3:2.

Das Wichtigste in Kürze
- England gewinnt den WM-Achtelfinal gegen Mexiko im Aztekenstadion mit 3:2.
- Jarell Quansah sieht in der 54. Minute die Rote Karte, England spielt in Unterzahl weiter.
- Die «Three Lions» stehen damit im Viertelfinal und treffen dort auf Norwegen.
Was für ein Fight im Hexenkessel von Mexiko-Stadt! England hat sich an der WM 2026 im Achtelfinal gegen Co-Gastgeber Mexiko mit 3:2 durchgesetzt. Und das trotz einer Roten Karte und mehr als 60 dramatischen Minuten in Unterzahl. Die «Three Lions» stehen damit im Viertelfinal und treffen dort auf Norwegen.
Dabei sah lange nichts nach einem englischen Krimi aus. Mexiko war bis dahin ungeschlagen und ohne Gegentor durchs Turnier marschiert – doch dann schlug Jude Bellingham zu. Innerhalb von nur zwei Minuten traf der Mittelfeldspieler doppelt und brachte England kurz vor der Pause mit 2:0 in Führung. Die einheimischen Fans im ausverkauften Stadion verstummten schlagartig.
Totzukriegen war Mexiko damit aber nicht: Noch vor der Pause verkürzte Julian Quiñones mit einem satten Seitfallzieher auf 1:2 und brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. In der Folge spürten die Mexikaner frischen Wind und hatten noch vor der Pause einige Grosschancen um auszugleichen.
Rote Karte dreht das Momentum an der WM 2026
Der Wendepunkt der Partie an der WM 2026 kam kurz nach der Pause: In der 54. Minute sah Jarell Quansah nach einer Intervention des Videoschiedsrichters für ein Foul an Jesus Gallardo die direkte Rote Karte.
Für England bedeutete das eine happige Aufgabe an der WM 2026: 36 Minuten plus 11 Minuten Nachspielzeit in Unterzahl gegen ein aufgestacheltes Heimpublikum auf über 2200 Metern Höhe. Trainer Thomas Tuchel reagierte sofort und brachte mit John Stones frische Defensivkraft für Bukayo Saka.
Ein VAR-Penalty für beide
Doch statt einzubrechen, schlug England kurz darauf erneut zu: Nach einem Foul von Torhüter Raúl Rangel an Anthony Gordon im Strafraum verwandelte Harry Kane nach VAR-Intervention in der 60. Minute sicher vom Punkt zum 3:1.
Genau dieser Kane stand dann vier Minuten später erneut im Zentrum der Geschehnisse. Bei einem missglückten Verteidigungsmanöver im Strafraum traf der Stürmer den Gegner am Fuss. Raúl Jiménez verkürzte seinerseits per VAR-Elfmeter in der 69. Minute auf 3:2.
Zittern bis zum Schlusspfiff
Was folgte, war ein englisches Abwehrschlacht der Extraklasse. Mexiko warf in der Schlussphase alles nach vorne, bombardierte den englischen Strafraum mit Flanken und Ecken.
Doch die Defensive um Torhüter Jordan Pickford und Einwechselspieler wie Dan Burn hielt allen Angriffen stand. Mit dem Schlusspfiff nach 11 Minuten Nachspielzeit war der Sieg perfekt.
Für Quansah ist die Rote Karte bitter: Er ist erst der vierte englische Spieler in der WM-Geschichte, der vom Platz gestellt wird. England darf aber trotz allem feiern: Der Weg ins Viertelfinal gegen Norwegen ist frei.





















