Bei der Frauen-EM in England trifft Frankreich am Mittwoch auf Deutschland. Frankreichs Kapitänin Wendie Renard will endlich den Titel holen.
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Frankreichs Wendie Renard (r) feiert nach dem Viertelfinalspiel der Frauen-EM in England den Sieg gegen die Niederlande. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Gestern Dienstag wurde das erste Halbfinal-Match an der Frauen-EM gespielt.
  • Heute Mittwoch treffen Deutschland und Frankreich aufeinander.
  • Frankreichs Kapitänin Wendie Renard will endlich einen Titel holen.

15-fache französische Meisterin, neunmal Pokalsiegerin und achtmal Champions-League-Gewinnerin mit Olympique Lyon: Im Vereinsfussball gibt's keine Frau wie sie.

Auch wegen ihrer 1,87 Meter ragt Frankreichs Kapitänin Wendie Renard von Deutschlands Halbfinal-Gegner bei der Europameisterin in England heraus.

«Sie ist eine absolute Führungsspielerin. Wir müssen sie bei Standards gut verteidigen, weil sie ein gutes Kopfballspiel hat. Darauf werden wir uns speziell vorbereiten», sagte die deutsche Mittelfeldspielerin Sara Däbritz. Sie ist nach ihrem Wechsel von Paris Saint-Germain nach Lyon künftig eine Clubkollegin von Renard.

Wendie Renard will endlich einen Titel holen

An der Heim-WM 2019 scheiterten die Französinnen im Viertelfinal am späteren Titelgewinner USA. Danach lag die Abwehrchefin wie so manche andere aus ihrem Team mit Nationaltrainerin Corinne Diacre im Clinch. Und war länger nicht mehr Spielführerin.

Doch in England ist sie längst wieder der «Kontrollturm», so ihr Spitzname. Und die Funkzeichen sind klar: Renard will endlich einen Titel mit «Les Bleues» holen.

Bei der WM 2011, 2015 und 2019 ging Frankreich leer aus. Ebenso bei der EM 2013 und 2017 und bei Olympia 2012 und 2016. «Die Vergangenheit ist Teil meiner Geschichte und auch der Auswahl. Es liegt an uns, das zu ändern», sagt die auf Martinique geborene Wendie Renard.

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