Olympia 2026: Shorttrackerin postet erstes Bild nach Horror-Crash
Nach ihrem üblen Sturz bei Olympia 2026 meldet sich Shorttrackerin Kamila Sellier (25) aus dem Spital. Die Polin nimmt ihre Kontrahentin in Schutz.

Das Wichtigste in Kürze
- Kamila Sellier (25) wurde nach ihrem Olympia-Sturz operiert.
- Aus dem Spital meldet sich die Shorttrackerin bei ihren Fans.
- Im Netz setzt sie sich für Freundlichkeit anstatt Hass ein.
Kamila Sellier kann wieder lachen. «Irgendwann werde ich dieses Bild anschauen und mich daran erinnern, dass ich stärker bin, als ich je glaubte.» Das schreibt sie auf Instagram.

Auf dem Foto grüsst die Polin ihre Fans. Mit ihrer Hand formt sie ein Herz. «Danke für all eure Worte und euren Support. Ich wollte euch nur sagen, dass es mir ziemlich gut geht», heisst es weiter.
Nach Olympia-Sturz operiert
Sellier erlebt bei Olympia 2026 eine Schrecksekunde. Am Freitag stürzt sie im Shorttrack-Viertelfinal über 1500 Meter Schwer.
Dabei wird sie unglücklich von der Kufe ihrer Kontrahentin Kristen Santos-Griswold (USA) unterhalb ihres linken Auges getroffen (Foto unten). Auf dem Eis bildet sich eine Blutlache.
Das Rennen wird daraufhin unterbrochen, die 25-Jährige umgehend versorgt. Noch in der Arena wird sie ein erstes Mal genäht.
Im Spital sei dann bei einer CT-Untersuchung ein kleiner Bruch entdeckt worden, schreibt «Polsat Sports». Darum habe man die Naht noch einmal geöffnet, den Bruch operiert und alles gesäubert.
Mittlerweile ist Kamila Sellier auf dem Weg der Besserung. Konrad Niedzwiecki, der Leiter der polnischen Olympiamission, sagt gegenüber Eurosport: «Das Auge hat die ersten Tests bestanden, und das war für uns das Wichtigste.»
Sellier nimmt Kontrahentin in Schutz
Kristen Santos-Griswold schiebt Sellier indes keine Schuld zu. Sie verteidigt ihre Kontrahentin auf Instagram sogar vehement.
Sie habe mitgekriegt, dass viele Menschen Santos-Griswold für den Sturz verantwortlich machen würden, schreibt sie in ihrer Story.

Das findet Sellier nicht okay. «Ich bitte euch, ihr keine Schuld zuzuschieben», mahnt sie. Solche Vorfälle würden in der Natur ihres Sports liegen. «Er birgt gewisse Risiken, und ich bin mir dieser Risiken jedes Mal bewusst, wenn ich das Eis betrete.»
Am Ende ihres Beitrags richtet Sellier ein paar Worte an Kristen Santos-Griswold: «Ich schicke dir viel Liebe und Umarmungen. Ich weiss, dass es auch für dich keine einfache Zeit ist.»





















