Vor Bayern-Kracher: PSG-Ultras prügeln sich untereinander
Unter den PSG-Fans kam es am Wochenende zu einer Schlägerei. Deshalb fehlt im CL-Halbfinal gegen den FC Bayern München nun eine Gruppierung mit Stadionverbot.

Das Wichtigste in Kürze
- Mitglieder zweier PSG-Ultra-Gruppen prügelten sich vor dem Spiel in Angers.
- Der Klub hat rund 80 Beteiligte mit einem Stadionverbot bis Saisonende belegt.
- Die betroffene Gruppierung fehlt damit im CL-Halbfinal gegen den FC Bayern München.
Kurz vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern München wird Paris Saint-Germain von internen Fan-Problemen überschattet.
Am Samstag kommt es auf einer Autobahn-Raststätte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen zwei Ultra-Gruppierungen des Klubs.
PSG-Ultra-Gruppierung erhält Stadionverbot
Mitglieder der Gruppe «Parias Cohortis» sollen einen Bus von «Urban Paris» angegriffen haben. Dabei kommt es zu heftigen Schlägereien. Die beiden Fanlager gelten schon länger als zerstritten.

Die Klubführung reagiert schnell und zieht Konsequenzen. Rund 80 beteiligte Personen erhalten laut der «L'Équipe» ein Stadionverbot bis zum Ende der Saison. Damit fehlt die Gruppierung auch heute beim CL-Halbfinal-Hinspiel gegen Bayern München im Parc des Princes.
Für eine Rückkehr in der kommenden Saison stellt PSG klare Bedingungen. Die Gruppe muss sich von gewaltbereiten Mitgliedern trennen – und soll innerhalb des Stadions einen neuen Platz erhalten.
Verein verurteilt Vorfälle deutlich
PSG verurteilt die Vorfälle deutlich und schreibt von einer kleinen Minderheit, die für die Gewalt verantwortlich sei. Der Klub betont, alles für die Sicherheit der Fans zu unternehmen.

Das Spiel gegen Bayern soll dennoch unter normalen Bedingungen stattfinden. Angepfiffen wird die Partie heute um 21 Uhr.
















