Die Schweizer Frauen-Nati muss in der Quali für die WM 2023 erstmals einen Rückschlag einstecken. In Rumänien muss man sich mit einem 1:1 begnügen.
Rumänien Schweizer Nati
In Rumänien kommt die Schweizer Nati nicht über ein 1:1 hinaus. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz muss sich in Rumänien in der WM-Quali mit einem 1:1 begnügen.
  • Den Ausgleich für die Nati der Frauen erzielt Rahel Kiwic.

Ärgerliches Remis der Schweizer Frauen-Nati in Rumänien. Im Kampf um die WM-Qualifikation gibt die Nielsen-Elf trotz grosser Überlegenheit erstmals Punkte ab.

Joker Kiwic sticht in Rumänien

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Die Schweizerinnen dominieren das Spiel klar, erarbeiten sich gute Möglichkeiten. Allerdings ist es das Heimteam, welches kurz vor der Pause nach einem Eckball aus dem Nichts in Führung geht. Ficzay (41') trifft per Kopf.

Lia Wälti
Lia Walti (l.) im Duell mit Rumäniens Ioana Andrada Bortan.
Svenja Folmli
Svenja Fölmli schiesst auf das gegnerische Tor.
Niels Nilsen
Nati-Trainer Nils Nielsen gibt seinem Team Anweisungen vom Spielfeldrand.
Alisha Lehmann
Alisha Lehmann (r.) kämpft gegen Teodora Meluta um den Ball.

Nach dem Seitenwechsel hat die Schweiz lange Mühe. Erst in der Schlussphase kommen die Gäste zu guten Chancen. Eine Viertelstunde vor Schluss ist es so weit: Rahel Kiwic (76') erzielt nur eine Minute nach ihrer Einwechslung das 1:1.

In der Folge hat die Nati den Siegestreffer mehrmals auf dem Fuss. Das erlösende 2:1 will allerdings nicht fallen, es bleibt beim Unentschieden.

Showdown gegen Italien am Dienstag

Durch das Remis verpassen es die Schweizerinnen, einen grossen Schritt in Richtung Endrunde zu machen. Denn: Italien kann mit einem Sieg gegen Litauen bis auf einen Punkt aufschliessen.

Schafft die Schweiz die direkte WM-Quali?

Am Dienstag (17.45 Uhr) kommt es in Thun im Direktduell zum Showdown. Gegen die Italienerinnen heisst es: Verlieren verboten!

Die WM findet vom 20. Juli bis 20. August 2023 in Australien und Neuseeland statt.