Mexiko verspricht sichere WM 2026 trotz Tumulten und Protesten

In Mexiko kommt es zu Protesten und Tumulten – und das kurz vor dem Start der WM 2026. Die Sicherheit sei aber gewährleistet, versichern die Behörden.

Mehr als 100'000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sowie Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde sollen für einen sicheren Ablauf der WM in Mexiko sorgen...
Mehr als 100'000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sowie Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde sollen für einen sicheren Ablauf der WM in Mexiko sorgen... - Keystone/AP/MARCO UGARTE

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 11. Juni startet die WM 2026 mit dem Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika.
  • Zuvor kommt es im Co-Gastgeberland zu Protesten und Tumulten.
  • Die Sicherheit sei nicht gefährdet, erklären mexikanische Behörden.

Kurz vor dem Start der WM 2026 gehen die mexikanischen Behörden davon aus, dass Fans eine «wunderbare Zeit» im Co-Gastgeberland verbringen werden. Und das trotz Sicherheitsbedenken: Strassenblockaden und Proteste begleiten die Vorbereitungen zur Endrunde!

«Wir sind bereit, die Weltmeisterschaft unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen auszurichten.» Das sagt Mexikos Aussenminister Roberto Velasco nach einem Treffen mit dem deutschen Bundesaussenminister Johann Wadephul in Mexiko-Stadt.

WM 2026
In Mexiko werden an der WM 2026 13 Spiele stattfinden. - keystone

Derzeit gibt es in der mexikanischen Hauptstadt Proteste und Strassenblockaden einer streikenden Lehrergewerkschaft.

Auch andere soziale Gruppen haben Demonstrationen während der WM 2026 angekündigt. «Wir sind eine Demokratie, wir sind ein Land der Freiheiten», begründet Velasco die Proteste.

Über 100'000 mexikanische Soldaten an der WM 2026 im Einsatz

Mexiko richtet die WM 2026 zusammen mit den USA und Kanada aus. In drei Spielorten werden 13 Spiele ausgerichtet.

WM 2026
Mexiko ist einer der Co-Gastgeber der WM 2026. - keystone

Gespielt wird in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Präsidentin Claudia Sheinbaum verspricht ein sicheres Turnier: Mehr als 100'000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sollen für einen sicheren Ablauf sorgen.

Dabei sollen Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde im Einsatz stehen.

Würdest du für die WM 2026 nach Mexiko reisen?

Im Februar hatten die Anhänger des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes Mexiko nach dessen Festnahme und Tod mit einer Welle der Gewalt überzogen.

Dabei starben mindestens 74 Menschen. Oseguera war der Anführer des mächtigen Drogenkartells Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG).

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