Tod

Nach Tod von Migranten in USA: Mexiko kündigt Klagen an

Keystone-SDA
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Mexiko,

Nach dem Tod mehrerer Mexikaner bei Einsätzen der US-Migrationsbehörde ICE will Mexiko rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen in den USA einleiten. Wie Aussenminister Roberto Velasco mitteilte, sind bisher drei mexikanische Migranten bei Abschieberazzien und 14 weitere in Migrations-Haftzentren ums Leben gekommen.

ARCHIV - Roberto Velasco Alvarez, Außenminister von Mexiko, nimmt an der Pressekonferenz im Außenministerium teil. Foto: Michael Kappeler/dpa
ARCHIV - Roberto Velasco Alvarez, Außenminister von Mexiko, nimmt an der Pressekonferenz im Außenministerium teil. Foto: Michael Kappeler/dpa - Keystone/dpa/Michael Kappeler

Velasco sprach von einer «schmerzhaften Tragödie», auf die man auf Anweisung der Präsidentin Claudia Sheinbaum nicht mehr nur diplomatisch, sondern auch juristisch vor den Staatsanwaltschaften der betroffenen Bundesstaaten sowie gegenüber dem US-Justizministerium reagieren werde. Neben der Erstattung von strafrechtlichen Anzeigen plant Mexiko die privaten Unternehmen zivilrechtlich zu verklagen, die die Haftzentren von ICE betreiben.

Zuletzt war der Mexikaner Lorenzo Salgado Araujo am 7. Juli bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde in Houston erschossen worden. «Dieser Vorfall muss mit äusserster Ernsthaftigkeit untersucht werden», forderte Velasco.

Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschliessend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Familie, Bürgerrechtsorganisationen und demokratische Politiker verlangen eine unabhängige Untersuchung des Einsatzes.

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Kommentare

User #3038 (nicht angemeldet)

Trumps USA als Unrechtsstaat zu bezeichnen ist keine Übertreibung.

User #2439 (nicht angemeldet)

Illegaler Grenzübertritt ist keine Bagatelle.

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