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Medien zerreissen DFB-Elf nach 3:3 im Testspiel gegen die Ukraine

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus, DPA

Deutschland,

Die DFB-Elf muss beim 3:3 im Testspiel gegen die Ukraine die nächste Enttäuschung hinnehmen. Und das genau ein Jahr vor der EM im eigenen Land.

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Deutschlands Marius Wolf (r.) während dem Spiel gegen die Ukraine. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland muss sich gegen die Ukraine mit einem 3:3-Remis begnügen.
  • Die Medien kritisieren Spieler und Trainer nach der Partie scharf.
  • Insbesondere die Defensive der DFB-Elf lässt zu wünschen übrig.

Rund um die deutsche Fussball-Nationalmannschaft liegen die Nerven blank. Nur dank zweier späten Treffer rettet die DFB-Elf ein 3:3-Remis im Testspiel gegen die Ukraine.

Während der Partie werden die Stars von den Zuschauern im Bremer Weserstadion gnadenlos ausgepfiffen. Trainer Hansi Flick muss sich im Anschluss kritische Fragen gefallen lassen. Und das alles genau ein Jahr vor der EM im eigenen Land.

Medien kritisieren Team und Trainer

Nach der Enttäuschung an der WM in Katar sollte die Begegnung gegen die Ukraine, welche zugleich das 1000. Länderspiel der DFB-Elf war, eine Art Aufbruchsstimmung erzeugen. Bewirkt hat die Partie jedoch das Gegenteil.

Die Medien gehen nach dem Remis hart mit Mannschaft und Trainer ins Gericht. Der «Kicker» schreibt von einer «Alarmstimmung» innerhalb des Teams, welches sich «dramatisch unbeholfen» zeige. Laut «Sport1» sei derzeit «keine Weiterentwicklung zu erkennen».

Deutlich wird die «Bild»-Zeitung gegenüber dem Bundestrainer. «Das war deutlich zu wenig, Herr Flick», titelt das Boulevardblatt. Der Coach habe mit Havertz, Wirtz und Musiala gleich drei Hoffnungsträger zunächst auf der Bank gelassen. Das sei «unverständlich und inkonsequent».

Flick: «Wir haben einen Plan»

Hansi Flick äussert sich nach der Partie zum enttäuschenden Ergebnis. «Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt», sagt der 58-Jährige. Er spricht gleich mehrmals von «einem Prozess», der Zeit brauche.

Hansi Flick
Deutschlands Trainer Hansi Flick steht am Spielfeldrand. - dpa

Auf die Deutschen warten jetzt zwei weitere Testspiele gegen Polen und Kolumbien. Flick: «Wir haben einen Plan, was das Ganze betrifft. Den werden wir weiter durchziehen.»

Unsicherheiten in der Defensive

Einmal mehr zeigt sich Deutschland gegen die Ukraine insbesondere in der Defensive anfällig. Sinnbildlich ist das zwischenzeitliche 1:3, welches nach einem groben Fehler von Innenverteidiger Matthias Ginter zustande kommt (Video unten).

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Matthias Ginter sieht beim dritten Gegentor nicht gut aus. - Youtube / @ SRF Sport

Captain Joshua Kimmich ärgert sich: «Die Gegentore waren saudumm.» Teamkollege Antonio Rüdiger fügt an: «Alle Tore haben wir denen geschenkt. Es hat auch was mit Hingabe zu tun, du musst Zweikämpfe gewinnen.»

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