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    Club-WM: Rassimus-Eklat um DFB-Star Antonio Rüdiger

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    Deutschland,

    An der Club-WM gibt Antonio Rüdiger bei Real Madrid sein Comeback. Der Sieg über Pachuca wird von einem rassistischen Vorfall überschattet.

    Club-WM
    Antonio Rüdiger meldet an der Club-WM einen rassistischen Vorfall. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim 3:1-Sieg von Real Madrid über Pachuca kommt es zu unschönen Szenen.
    • Real-Verteidiger Antonio Rüdiger gibt an, rassistisch beleidigt zu sein.
    • Gegenspieler Cabral streitet das ab – der Schiri aktiviert darauf das Fifa-Protokoll.

    Real-Star Antonio Rüdiger wirft einem Gegenspieler an der Club-WM eine rassistische Beleidigung vor. Die Szene ereignet sich im Gruppenspiel gegen Pachuca, das die Spanier in Unterzahl mit 3:1 gewinnen.

    Club-WM
    Real Madrid bezwingt an der Club-WM Pachuca. - keystone

    Die Partie wird in der Nachspielzeit wegen des Vorfalls kurzzeitig unterbrochen. «Wir stehen hinter Toni und werden sehen, was passiert», so Trainer Xabi Alonso.

    «Das FIFA-Protokoll wird aktiviert, und wir unterstützen ihn», so der Spanier weiter. «Das ist inakzeptabel, und wir glauben, was er gesagt hat. Der Vorfall wird derzeit untersucht.»

    Schiedsrichter zeigt Geste für Rassismus-Protokoll

    In der Nachspielzeit der Partie streitet sich Rüdiger mit Pachucas Gustavo Cabral. Daraufhin unterhält sich der aufgebrachte DFB-Abwehrchef mit Schiedsrichter Ramon Abatti. Dieser kreuzt dann seine beiden Arme vor dem Oberkörper.

    Club-WM
    Schiedsrichter Ramon Abatti gibt das Zeichen, damit das Fifa-Protokoll in Gang gesetzt wird. - dazn

    Dies ist das Zeichen in einem mehrstufigen Protokoll der Fifa: Damit signalisiert der Unparteiische, dass er entweder einen rassistischen Vorfall mitbekommen hat. Oder ihm darüber berichtet wurde.

    Ihm obliegt die Entscheidung, ob das Spiel unterbrochen wird oder nicht. Nach einer kurzen Unterbrechung wird die Partie in Charlotte zu Ende gebracht.

    Gegenspieler: Habe «Feigling» gesagt

    Cabral weist den Vorwurf nach der Partie zurück. «Es gab nichts Rassistisches. Ich habe ihn einen verdammten Feigling genannt, wie wir in Argentinien sagen. Das ist alles», so der 39-Jährige.

    Cabral
    Pachuca-Captain Gustavo Cabral streitet eine rassistische Beleidigung ab. - keystone

    Er habe den Ausdruck «cagón de mierda» verwendet. Die Fifa ist für mögliche weitere Schritte zu dem Vorfall angefragt.

    Rüdiger feiert in der Partie sein Comeback nach einer Knieoperation Ende April und wird in der 78. Minute eingewechselt.

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    Mit vier Punkten aus zwei Partien hat Real noch nicht den Achtelfinal bei der Club-WM erreicht. Im letzten Gruppenspiel geht es in der Nacht zu Freitag gegen das punktgleiche RB Salzburg.

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