Hakim Ziyech verzichtet auf Spieler-Berater

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Grossbritannien,

    Hakim Ziyech trennt sich von seinem Spieler-Berater und verhandelt ab sofort selbst. Bei einem möglichen Wechsel zu Milan könnte der Verein viel Geld sparen.

    Hakim Ziyech
    Wohin es in seiner Karriere geht, entscheidet Hakim Ziyech künftig ohne die Hilfe eines Beraters. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hakim Ziyech trennt sich von seinem Spielerberater und verhandelt ab sofort selbst.
    • Interessierte Vereine fänden Kontakt-Informationen in seinem Instagram-Profil.
    • Auch Kevin de Bruyne und Joshua Kimmich verhandelten ihre Verträge selbst.

    Sie gelten als gierig, verlangen für ihre Dienste Millionen und sind aus dem Fussball-Business kaum wegzudenken: die Spielerberater. Sie verhandeln für ihre Klienten Millionengehälter und gleisen die Transfers ein. Doch nicht alle Spieler verlassen sich auf ihre Dienste: Kevin de Bruyne und Joshua Kimmich beispielsweise handelten ihre Verträge selbst aus.

    Einen Schritt weiter geht nun Hakim Ziyech: Der 29-jährige Marokkaner trennt sich ganz von seinem Berater. Es fühle sich richtig an, «volle Kontrolle über meine professionelle Zukunft zu übernehmen», schreibt er auf Instagram. Verhandlungen und Karriere-Entscheidungen wolle er künftig selbst treffen.

    Sein Verein und er würden zusammen mit den Anwälten die «Business-Seite» leiten. Interessierte Clubs fänden alle Informationen auf seinem Instagram-Profil, so Hakim Ziyech.

    Hakim Ziyech
    Hakim Ziyech war bei Chelsea häufig bloss der Edel-Joker. - Keystone

    Was den Chelsea-Spieler zu diesem Schritt verleitet hat, teilt er nicht mit. Gemäss verschiedener Transfergurus will Ziyech seinen aktuellen Verein wechseln. Vor Wochen berichtete ein Transferexperte von direkten Gesprächen zwischen Ziyechs damaligem Berater und der AC Milan. Ein Transfer ist aber – zumindest bislang – nicht zustande gekommen.

    Was halten Sie von Spieler-Beratern?

    Sollte Hakim Ziyech seinen Wechsel nun selbst aushandeln, würde der italienische Meister einiges an Geld sparen: Üblicherweise verlangen Berater rund 15 Prozent des ausgehandelten Bruttojahresgehalts als Handgeld vom neuen Verein.

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