Frankreich und Belgien haben sich für die WM in Katar qualifiziert. Die Niederlande muss noch zittern.
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Die Niederlande spielt gegen Montenegro nur Remis. - Keystone

Auch Titelverteidiger Frankreich und Belgien haben sich nach Dänemark und Deutschland für die Fussball-Weltmeisterschaft in Katar qualifiziert, die Niederlande haben den ersten Matchball dagegen überraschend vergeben. Die Equipe Tricolore überrollte am Samstagabend in Paris Kasachstan mit 8:0 (3:0) und ist am achten und letzten Spieltag nicht mehr von Platz eins in der Gruppe D zu verdrängen. Finnland (11 Punkte) hat nach dem 3:1 (1:0) gegen Bosnien-Herzegowina am Dienstag (20.45 Uhr) im Fernduell mit der Ukraine (9) um Platz zwei zwar zwei Zähler mehr, empfängt aber Gruppensieger Frankreich.

Auch in der Gruppe E steht der Sieger und damit der vierte europäische WM-Starter vorzeitig fest: Belgien bezwang Estland 3:1 (1:0) und ist mit 19 Punkten durch. Dank des 5:1 (2:0) gegen Belarus hat Wales (14) am Dienstagabend im Fernduell mit den Tschechen (11) um einen Playoff-Platz, den die zehn Gruppenzweiten buchen, die vermeintlich besseren Karten.

Die Niederlande nutzten den Patzer der Norweger beim 0:0 gegen Lettland nicht: Selbst eine 2:0-Führung reichte Oranje in Montenegro nicht - zwei späte Gegentore führten noch zum 2:2. Mit 20 Punkten bleibt die Elftal aber Spitzenreiter und wäre am Dienstag schon bei einem Remis gegen Verfolger Norwegen qualifiziert.

Durch ihren Kantersieg gegen Gibraltar und Norwegens Remis gegen Lettland wahrte auch die türkische Nationalmannschaft mit Trainer Stefan Kuntz ihre Chance auf Playoff-Platz zwei. Die Gastgeber fertigten den Aussenseiter in Istanbul mit 6:0 (3:0) ab. Die Türkei und Norwegen gehen punktgleich (beide 18) ins Gruppenfinale.

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