Marco Odermatt, Monney und Rogentin überzeugen im Garmisch-Training
Im zweiten Abfahrts-Training von Garmisch-Partenkirchen hält Marco Odermatt mit den Besten mit – Franjo von Allmen nicht. Dafür kann Alexis Monney überzeugen.

Das Wichtigste in Kürze
- Mattia Casse gewinnt das zweite Garmisch-Training vor Alexis Monney.
- Stefan Rogentin (4.), Marco Odermatt (5.) und Niels Hintermann (7.) sind gut dabei.
- Franjo von Allmen verliert 1,66 Sekunden – Giovanni Franzoni scheidet aus.
Nachdem die Schweizer das erste Abfahrts-Training in Garmisch-Partenkirchen noch gemächlich angingen, folgt am Freitag eine Steigerung. Alexis Monney, Stefan Rogentin und Marco Odermatt wissen am Tag vor der Weltcup-Abfahrt in Deutschland zu überzeugen.
Monney knapp hinter Casse
Monney legt eine starke Zeit in den Schnee, bei der er besonders im zweiten Teil der Konkurrenz davonfährt. Nur Mattia Casse ist im zweiten Training noch vier Hundertstel schneller als der Schweizer.

Ebenfalls eine gute Zeit gelingt dem Abfahrts-Führenden Odermatt. Der Nidwaldner, der in Trainings selten ans Limit geht, beendet mit der fünftschnellsten Laufzeit. Ihm fehlen drei Zehntel auf die Fahrt von Casse.
Sogar noch zwei Hundertstel schneller ist Stefan Rogentin. Er beendet den Trainingslauf hinter Niels Allegre auf Platz vier.

Niels Hintermann reiht sich mit 0,69 Sekunden Rückstand zeitgleich mit Cochran-Siegle auf Platz zehn ein. Damit bringen sich das Schweizer Team für das Rennen am Samstag (11.45 Uhr) in Position.
Von Allmen weit zurück
Auch mit Franjo von Allmen wird zu rechnen sein, auch wenn er im Training nicht mit den besten mithält. Der Abfahrts-Olympiasieger verliert 1,66 Sekunden auf Casse und landet damit ausserhalb der Top 20.

Ebenso zum Favoritenkreis gehört einmal mehr Giovanni Franzoni. Der Italiener scheidet nach einer guten ersten Zwischenzeit im zweiten Sektor aus. Das erste Training am Donnerstag hatte er noch gewonnen.
Lars Rösti fährt vier Hundertstel schneller als von Allmen, Murisier verliert neun Hundertstel mehr als der Olympiasieger. Youngster Alessio Miggiano hält seinen Rückstand derweil bei unter einer Sekunde.
Arnaud Boisset und Livio Hiltbrand verlieren jeweils deutlich über drei Sekunden und sind damit ausserhalb der besten 30.
















