Fifa stellt sich erneut hinter Gianni Infantino
Die Fifa verteidigt Infantino nach den neuen Anschuldigungen. Sie wittert eine Kampagne und betont die demokratische Legitimation.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fifa stellt sich erneut hinter Gianni Infantino.
- Sie wittert eine gezielte Kampagne, um den Präsidenten zu untergraben.
- Der Weltverband verweist auf die demokratische Legitimität von Infantino.
Der Druck auf Gianni Infantino wächst: Nach den gescheiterten WM-Verkaufsplänen gerät er wegen Zahlungen an eine Ex-Mitarbeiterin in Bedrängnis. Auf jemanden kann er sich aber verlassen: auf die Fifa.
Der Weltverband publizierte am späten Samstagabend ein neues Statement und verteidigt seinen Präsidenten.
Darin betont die Organisation, dass ihr Präsident demokratisch von den Mitgliedern gewählt wurde und sein Amt weiterhin ausführen werde. Die Fifa werde keinerlei Verfahren «unterstützen, ermöglichen oder dulden», dass im Widerspruch zu den Statuten stehe.
Damit bekräftigt der Verband, dass Infantino nicht frühzeitig abtreten werde oder von den Mitgliedern seines Amtes enthoben werden könne. Einige Nationalverbände, vor allem aus Europa, hatten den Rücktritt gefordert.
Die Fifa scheint eine Kampagne gegen ihren Präsidenten zu wittern: «Es wird immer deutlicher, dass es seitens einiger Akteure gezielte Bemühungen gibt, den Präsidenten zu untergraben.»
FIFA statement, attributable to FIFA spokesperson:
— FIFA Media (@fifamedia) August 8, 2026
Echoing the recent statements of CONMEBOL and CAF, as well as discussions with FIFA Member Associations and Confederations from around the world, FIFA will not support, facilitate or tolerate any process concerning the election…
In dem Statement ist die Rede von «Anschuldigungen, Unterstellungen und Fehlinformationen». Damit wollten die Akteure erreichen, was sie durch die etablierten demokratischen Prozesse nicht erreichen könnten.
Es gebe «unbegründete Behauptungen und nachweislich falsche Anschuldigungen. Spekulationen und Andeutungen sollten nicht als Tatsachen dargestellt werden. Und die Wiederholung macht eine Behauptung noch lange nicht wahr».
Legitime Kritik begrüsse die Fifa. Es sei jedoch kein Freibrief, um «Fakten zu verzerren, unbegründete Vorwürfe aufzubauschen oder Ablenkungsmanöver zu inszenieren». Damit solle der Fortschritt untergraben werden. Es handle sich um «ungenaue oder irreführende» Berichterstattung.
Des Weiteren hebt die Fifa die Verdienste von Gianni Infantino hervor. Er habe mehr als 30 Jahre seines Lebens dem Fussball gewidmet.















