Macht Ex-Bachelorette Andrina aus Gesundheitsproblem ein Business?
Andrina Santoro kämpft mit gesundheitlichen Problemen und steht wohl vor ihrer sechsten Operation. Eine Followerin wirft ihr vor, daraus einen «Hype» zu machen.

Das Wichtigste in Kürze
- Andrina Santoro kämpft derzeit mit gesundheitlichen Problemen.
- Nach fünf Operationen könnte nun bereits der sechste Eingriff bevorstehen.
- Eine Followerin wirft ihr vor, aus ihrer Situation einen «Hype» zu machen.
- Santoro wehrt sich gegen den Vorwurf und spricht von einer belastenden Zeit.
Andrina Santoro (33) durchlebt derzeit eine schwierige Zeit. Die Fitnessunternehmerin kämpft seit Längerem mit gesundheitlichen Problemen und hat nach eigenen Angaben bereits fünf Operationen hinter sich.
Nun droht offenbar Der nächste Rückschlag.
«Gerade habe ich erfahren, dass wahrscheinlich schon meine 6. OP bevorsteht», schreibt Santoro auf Instagram. Die Nachricht habe ihr «erst einmal den Boden unter den Füssen weggezogen».
Sie sei noch nicht über den Berg. Es gebe Tage, an denen es ihr besser gehe und sie wieder Hoffnung schöpfe. Dann kämen aber auch Momente, «in denen einfach alles zu viel wird».
«Ich frage mich, wie viele Rückschläge ich noch verkraften muss», schreibt die ehemalige Bachelorette.
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Aufgeben will sie trotzdem nicht. «Schlussendlich bringt es mir nichts, hier nur rumzuheulen. Davon werde ich nicht gesund.»
Santoro lobt gleichzeitig das medizinische Team, das sie derzeit betreut. Dieses sei «unglaublich bemüht» und gebe sein Bestes. Nun müsse sie darauf vertrauen, dass die richtigen Entscheidungen getroffen würden.
Ihr grösster Wunsch sei inzwischen schlicht, «endlich wieder gesund zu werden und dieses Kapitel hinter mir lassen zu können».
Followerin wirft ihr «Marketing Strategie» vor
Doch ausgerechnet in dieser Situation muss sich Santoro auch Kritik anhören.
Eine Followerin schreibt ihr, sie habe trotz ihrer gesundheitlichen Probleme offenbar noch genügend Zeit für Instagram und ihr Business. Man könne schliesslich auch aus gesundheitlichen Problemen einen «riesigen Hype» machen und davon profitieren.

Die Frau spricht sogar von einer «Marketingstrategie» und wirft Santoro vor, dass es ihr letztlich nur noch ums Geld gehe.
Das lässt die Fitnessunternehmerin nicht auf sich sitzen.
«Auf diesen ‹Hype› könnte ich ehrlich gesagt sehr gut verzichten», kontert Santoro.

Sie sei aktuell «24/7 ans Bett gefesselt und nicht hirntot». Dass sie trotzdem weiterhin für ihr Unternehmen arbeite und auf Instagram aktiv sei, habe einen einfachen Grund.
«Ich lebe leider nicht in einem Angestelltenverhältnis und trage nach wie vor Verantwortung gegenüber meinen Mitarbeitenden», erklärt sie. Sie könne deshalb nicht einfach für mehrere Wochen komplett untertauchen und alles stehen und liegen lassen.
«Ich schäme mich teilweise sogar dafür»
Auch darüber, was sie von ihrer Situation öffentlich zeigt, will Santoro selbst entscheiden.
«Letztendlich ist es auch mir überlassen, was ich aus meiner aktuellen Situation öffentlich teilen möchte und was nicht.»
Der Vorwurf, sie nutze ihre Krankheit für Aufmerksamkeit, trifft sie offenbar besonders.
«Sich in dieser Form so verletzlich zu zeigen, macht mir ganz und gar keinen Spass», schreibt sie. Sie schäme sich teilweise sogar dafür und sei «alles andere als glücklich darüber, in dieser Situation zu sein».
Santoro fordert die Verfasserin der Nachricht deshalb auf, ihre Worte nochmals zu überdenken.
Die Followerin behauptet ausserdem, sie habe sich eigentlich für ein Coaching bei Santoro angemeldet. Auch dem widerspricht die Unternehmerin. «Wir haben niemanden unter diesem Namen betreut», schreibt sie.
Kurz darauf bedankt sich Santoro bei den übrigen Followern für zahlreiche liebe Nachrichten. «Es gibt zum Glück nicht nur so unempathische Menschen», schreibt sie.
Vom Reality-TV ins Fitness-Business
Santoro wurde 2019 als Schweizer «Bachelorette» einem breiteren Publikum bekannt. Fitness spielte aber schon damals eine zentrale Rolle in ihrem Leben.
Inzwischen hat sie daraus ein eigenes Business aufgebaut und arbeitet mit einem Team im Bereich Fitness und Coaching. Gerade deshalb kann sie ihr Unternehmen nach eigener Darstellung trotz Krankheit nicht einfach über Wochen ruhen lassen.

Was genau hinter ihren gesundheitlichen Problemen steckt, ist bislang nicht bekannt. Nau.ch hat bei Santoro nachgefragt. Eine Antwort steht noch aus.












