Shoya Nakajima (26) soll auf seiner Ausreise zum neuen Verein einen Corona-Test gefälscht haben. Jetzt droh dem Ex-Star des FC Porto eine harte Strafe.
FC Porto
Shoya Nakajima (links) drohen bis zu acht Jahre Gefängnis. Der Japaner wurde vom FC Porto ausgeliehen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Januar verpflichtet Al-Ain leihweise den japanischen Profi Nakajima von Porto.
  • Das Leihgeschäft könnte nun aber fatale Folgen für den 26-Jährigen haben.
  • Wegen Verdacht auf Betrug beim Corona-Test wird nun gegen ihn ermittelt.

Im Januar wechselt der Japaner Shoya Nakajima (26) aufgrund fehlender Spielpraxis leihweise zu Al-Ain. Der Verein aus den arabischen Emiraten verpflichtet den 26-Jährigen bis Saisonende vom FC Porto. Doch wird dem Ex-Porto-Star die damalige Ausreise aus Portugal nun zu Verhängnis?

Shoya Nakajima
Shoya Nakajima wird verdächtigt, beim Corona-Test gemogelt zu haben. Der Japaner ist vom FC Porto ausgeliehen. - Keystone

Wie das Schweizer Portal «Lematin.ch» berichtet, soll Nakajima in den Fokus der portugiesischen Behörden geraten sein. Grund: Verdacht auf Verschleierung eines positiven Corona-Befundes bei der Ausreise in den nahen Osten. Die Behörden reagierten schnell und schalteten den Innenminister, die Polizei und das nationale Institut für Gesundheit ein!

Nakajima drohen bis zu acht Jahre Gefängnis

Gemäss dem Bericht soll bereits eine Razzia in der leerstehenden Wohnung vom ausgeliehenen Spieler des FC Porto stattgefunden haben. Mehrere Akten und Gegenstände wurden sichergestellt. Ob ein gefälschter Corona-Test gefunden wurde, ist nicht bekannt.

Finden Sie eine Haftstrafe von acht Jahren angebracht bei diesem Vergehen?

Sollte sich herausstellen, dass Nakajima bewusst die portugiesischen Behörden getäuscht hat, droht ihm nun eine Wahnsinns-Strafe. Das Gesetz sieht vor, dass solche Vergehen mit bis zu acht Jahren Haft bestraft werden.

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