BSC Young Boys

YB verliert gegen Thun: «Fehlt der Teamspirit, Gerardo Seoane?»

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Simon Binz

Bern,

YB verliert gegen Thun mit 1:2. Während Mauro Lustrinelli den Teamspirit seines Teams lobt, sucht Gerardo Seoane nach Gründen für den Einbruch nach der Pause.

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YB-Trainer Gerardo Seoane: «Habe nicht das Gefühl, dass es fehlender Spirit ist.» - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • YB verliert das Berner Derby zuhause gegen Thun mit 1:2.
  • Gerardo Seoane kritisiert fehlende Effizienz und einen Bruch im Spiel.
  • Mauro Lustrinelli lobt den Teamspirit und die Mentalität seines Teams.

Der Kontrast könnte kaum grösser sein. Auf der einen Seite die Young Boys, die das Derby lange kontrollieren – und am Ende dennoch verlieren. Auf der anderen Seite Thun, das nach der Pause zurückkommt und das Spiel dreht.

Schafft es YB in den Europacup?

Für YB-Trainer Gerardo Seoane ist vor allem die zweite Halbzeit ein Rätsel. «Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt», sagt er an der PK nach dem Spiel. Offensiv habe jedoch die Effizienz gefehlt: «Es gab wenig Klarheit in den Entscheidungen.»

FC Thun
Der FC Thun darf über den Sieg im Wankdorf jubeln. - keystone

In der Defensive habe seine Mannschaft den Gegner zunächst gut kontrolliert. Der Wendepunkt sei dann aber gleich nach der Pause gekommen. «Der schlechte Start in die zweite Halbzeit mit dem Penalty hat Unsicherheit ausgelöst.»

Trainer von YB: «Es fehlt uns nicht am Teamspirit»

Auch danach hätten die Berner noch Chancen gehabt. Doch erneut fehlte die Konsequenz im Abschluss. Seoane: «Wir hatten Torchancen, aber es hat an der Effizienz gefehlt.» Gleichzeitig wurde Thun stärker.

«Sie haben mehr investiert und uns in der zweiten Halbzeit viel mehr Schwierigkeiten bereitet», sagt der 47-Jährige. Beide Gegentore seien eigentlich vermeidbar gewesen. «Wir haben sie nicht mit derselben Konsequenz verteidigt wie in der ersten Halbzeit.»

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YB-Trainer Gerardo Seoane: «In gewissen Momenten war auf unserer Seite ein Bruch im Spiel.» - Nau.ch

Auffällig war vor allem der Bruch im Spiel von YB. «Es ist uns nicht gelungen, mit der gleichen Aggressivität mit und ohne Ball zu agieren», erklärt Seoane. «Es ist mehr ein fussballerischer und mentaler Aspekt.»

Am Teamgeist zweifelt der Trainer jedoch nicht. «Ich habe nicht das Gefühl, dass es am Teamspirit fehlt. Die Mannschaft war sehr engagiert diese Woche und wir haben ein sehr gutes Miteinander.»

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YB-Trainer Gerardo Seoane über die zwei verschiedenen Halbzeiten: «Schwierig, herauszufinden, was es ist.» - Nau.ch

Lustrinelli: «Bin sehr stolz auf diesen Derby-Sieg gegen YB»

Ganz anders klingt es beim Sieger aus dem Berner Oberland. Thun-Trainer Mauro Lustrinelli sagt nach der Partie: «Ich bin sehr zufrieden und sehr stolz auf diesen Derby-Sieg.»

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Thun-Trainer Mauro Lustrinelli: «Ich bin sehr stolz auf diesen Derbysieg.» - Nau.ch

Der Start sei schwierig gewesen, gibt er zu. YB habe das Spiel zunächst kontrolliert und früh getroffen. «Das war nicht einfach für uns.» Doch seine Mannschaft habe Moral gezeigt.

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Waren die Paraden von Keeper Steffen matchentscheidend, Mauro Lustrinelli? - Nau.ch

Selbst nach dem verschossenen Penalty kurz nach der Pause blieb Thun dran. «Wir haben über die ganze Saison gezeigt, dass wir zurückkommen können», sagt Lustrinelli.

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Thun-Trainer Mauro Lustrinelli über den Teamspirit: «Jeder muss wissen, dass er wichtig ist.» - Nau.ch

Der Schlüssel zum Erfolg sei vor allem die Mentalität gewesen. «Wir haben in der Pause gesagt, dass wir das Spiel noch drehen können. Wir sind physisch und mental bereit, bis zum Schluss zu gehen.»

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Thun-Trainer Mauro Lustrinelli: «YB hat in der ersten Halbzeit wirklich gut Gas gegeben.» - Nau.ch

Besonders stolz ist der Thun-Trainer auf den Teamgeist seiner Mannschaft. «Wir reden immer vom Team. Jeder soll wissen, dass er wichtig ist.» Auch die Einwechselspieler hätten ihren Teil beigetragen – «jeder gibt alles für die Mannschaft.»

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Thun-Trainer Mauro Lustrinelli: «Seit ich Thun-Trainer bin haben wir noch nie auf Unentschieden gespielt.» - Nau.ch

Am Ende ist für Lustrinelli klar: «Aufgrund der fantastischen zweiten Halbzeit ist der Sieg verdient.»

So geht es weiter

Beide Teams werden sich am viertletzten Spieltag vor der Tabellenteilung mit Gegnern von unter dem Strich beschäftigen müssen: Thun empfängt am Samstag die Grasshoppers, YB gastiert am Sonntag bei Lausanne-Sport.

Super League - Super League: Regular Season (09.03.2026)SpSNUTorePkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland29225266:3268
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen29167658:3554
3.FC Lugano LogoFC Lugano29148746:3649
4.FC Basel LogoFC Basel29139742:3846
5.FC Sion LogoFC Sion291071241:3342
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys291211658:5542
7.FC Luzern LogoFC Luzern29911957:5436
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport29911945:4736
9.Servette LogoServette297101247:5333
10.FC Zürich LogoFC Zürich29916441:5731
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich29515937:5124
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur29319732:7916
Super League - Super League: Regular Season (09.03.2026)SpPkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland2968
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen2954
3.FC Lugano LogoFC Lugano2949
4.FC Basel LogoFC Basel2946
5.FC Sion LogoFC Sion2942
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys2942
7.FC Luzern LogoFC Luzern2936
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport2936
9.Servette LogoServette2933
10.FC Zürich LogoFC Zürich2931
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich2924
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur2916

Kommentare

User #3133 (nicht angemeldet)

Es sind die richtigen Mannschaften vorne. Die Spekulanten-Vereine verdienen es nicht besser.

User #5799 (nicht angemeldet)

Hoffentlich steigt der FC Winterthur so schnell wie möglich aus dieser Gurkenliga ab und wir sind 1. die Chaoten los und müssen 2. den Kartoffelacker und das "Stadion" NICHT umbauen!

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