Darmstadt vergibt ersten Matchball zum Bundesliga-Aufstieg

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Darmstadt verliert gegen St.Pauli mit 0:3 und muss weiter mit der Aufstiegs-Party warten. Am nächsten Sonntag kommt es zum Duell gegen Hannover.

St. Paulis Elias Saad (r) trifft gegen Darmstadts Patric Pfeiffer (l) und Torwart Marcel Schuhen zum 0:2.
St. Paulis Elias Saad (r) trifft gegen Darmstadts Patric Pfeiffer (l) und Torwart Marcel Schuhen zum 0:2. - Thomas Frey/dpa

Der SV Darmstadt 98 muss mindestens noch eine Woche auf die Aufstiegsparty warten. Der Tabellenführer der 2. Fussball-Bundesliga unterlag dem FC St. Pauli mit 0:3 (0:1) und vergab damit die erste Chance zur vorzeitigen Bundesliga-Rückkehr.

Mit 64 Punkten führen die Hessen die Tabelle aber weiter an und können den vierten Aufstieg in der Vereinsgeschichte nach 1978, 1981 und 2015 am kommenden Sonntag bei Hannover 96 perfekt machen.

Vor 17.650 Zuschauern im ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor besiegelten ein Eigentor von Phillip Tietz (45. Minute) sowie die Treffer von Elias Saad (57.) und David Otto (85.) die erste Saison-Heimniederlage der Lilien. St. Pauli liegt dank des Sieges als Tabellenvierter mit 53 Punkten nur noch vier Zähler hinter dem Stadtrivalen Hamburger SV, der momentan den Relegationsplatz einnimmt.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzten die Gastgeber offensiv die ersten Akzente. Fabian Schnellhardt scheiterte früh mit einem Schuss aus 16 Metern an Gäste-Torwart Nikola Vasilj. Danach passierte aber wenig vor beiden Toren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte ein Eigentor von Tietz im Anschluss an einen Freistoss für den ersten Dämpfer für die Südhessen. Nach der Pause kam es noch schlimmer für die Hausherren. Saad baute die Gäste-Führung aus kurzer Distanz aus, nachdem Darmstadts Torwart Marcel Schuhen einen Schuss von Leart Pacarada nur abprallen lassen konnte.

Darmstadt bemühte sich danach verzweifelt, noch einmal heranzukommen. Einem Treffer von Tietz (59.) wurde allerdings wegen einer vorherigen Abseitsstellung von Vorlagengeber Mathias Honsak die Anerkennung verwehrt. Insgesamt liess das Team von Trainer Torsten Lieberknecht jedoch die gewohnte Zielstrebigkeit vermissen.

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