Bundesliga: Benaglio fühlt «Leere» – was passiert mit Schwegler?
Der VfL Wolfsburg steigt nach 29 Jahren aus der Bundesliga. Aufsichtsrat Diego Benaglio spricht nach der Relegation von einer «Leere».

Das Wichtigste in Kürze
- Diego Benaglio (Aufsichtsrat) & Pirmin Schwegler (Sportdirektor) steigen mit Wolfsburg ab.
- Die «Wölfe» scheitern in der Relegation am SC Paderborn.
29 Jahre nach dem Aufstieg hat es den VfL Wolfsburg erwischt: Nach der verlorenen Relegation gegen Paderborn steigen die «Wölfe» aus der Bundesliga ab. Ein heftiger Nackenschlag für den Meister von 2009 und den Pokalsieger von 2015.

Mit Wolfsburg erwischt es auch zwei Schweizer Funktionäre: Ex-Natigoalie Diego Benaglio (321 Spiele für den VfL) ist mittlerweile im Aufsichtsrat des Clubs tätig.
Nach dem Abstieg spricht er mit «Sky» und erklärt: «Die Enttäuschung ist riesig bei uns allen. Im Moment fühle ich mich einfach nur leer, Es fühlt sich brutal an.»

Benaglio hadert mit dem frühen Platzverweis von Joakim Maehle (14. Minute). Danach muss der VfL in Unterzahl gegen den drohenden Abstieg spielen – inklusive Verlängerung.
«Über 100 Minuten mit einem Mann weniger – das war nicht einfach. Ich bin mir sicher: Mit elf Mann hätten wir das Spiel nicht verloren», so Benaglio.
Auf Sportdirektor Schwegler wartet beim VfL Wolfsburg viel Arbeit
Neben Benaglio bekleidet auch ein zweiter Schweizer eine Führungsposition in Wolfsburg: Seit vergangenem Dezember ist Pirmin Schwegler Sportdirektor beim Werksclub. Bisher hat sich der 39-jährige Luzerner noch nicht zu Wort gemeldet – an Arbeit dürfte es ihm aber nicht mangeln.

Anfang März installieren Schwegler und seine Crew mit Dieter Hecking einen neuen Trainer. Dem 61-Jährigen misslingt die Mission als Feuerwehrmann aber: Hecking steigt ab – wie schon im Vorjahr mit dem VfL Bochum.
Trotz des Abstiegs hält Bochum an Hecking fest – allerdings nur bis Mitte September. Nach vier Niederlagen in fünf Spielen muss er gehen. Erhält er auch beim VfL Wolfsburg noch eine Chance? Oder wechselt Sport-Boss Schwegler den Coach aus?

Zudem dürfte auch das VfL-Kader ein anderes Gesicht erhalten. Kaum vorstellbar, dass zum Beispiel Dänemark-Star Christian Eriksen (34) den Gang in die zweite Liga antreten.
Pirmin Schwegler dürfte die Arbeit also nicht ausgehen. Natürlich vorausgesetzt, Der VfL hält nach dem Abstieg am Sportdirektor fest.
















