Champions League: PSG-Coach erwartet «mindestens» drei Bayern-Tore
Liefern Bayern und PSG auf das 5:4 das nächste Tor-Spektakel? Luis Enrique lässt mit einer Aussage vor dem Kracher in der Champions League aufhorchen.

Das Wichtigste in Kürze
- Luis Enriques Team erwartet, dass PSG «mindestens» drei Tore braucht für den Final-Einzug.
- Nach irrem Halbfinal-Hinspiel gehen die Pariser heute mit 5:4-Vorsprung ins Rückspiel.
- Auf der anderen Seite rechnet Bayern-Patron Uli Hoeness nicht mit einem Torfestival.
Nicht wenige sprechen vom «Jahrhundertspiel». Letzten Dienstag lieferten sich PSG und Bayern München ein Tor-Spektakel sondergleichen. Die Franzosen gehen mit einem 5:4-Vorsprung ins heutige (21 Uhr) Rückspiel.
Vor dem Knüller in der Allianz Arena lässt eine Aussage des Pariser Trainers Luis Enrique (55) aufhorchen.
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PSG rechnet damit, dass man «mindestens» drei Tore braucht
«Ich habe meinen Staff gefragt: ‹Was glaubt ihr, wie viele Tore brauchen wir, um weiterzukommen?› Sie haben gesagt: ‹Mindestens drei.›»

Bedeutet im Umkehrschluss: Enrique und sein Trainer-Team erwarten, dass die Münchner zuhause den Parisern mindestens drei Tore einschenken.
Wenn Kane, Diaz und Olise gegen Dembélé, Kvaratskhelia und Doué spielen, wird an Zu-Null-Spiele gar nicht erst gedacht...
Nach dem 5:4 geben auch die Bayern zu Protokoll, dass man wenig Interesse an einer defensiveren Spielweise habe.
Bayern-Kimmich: «Wir werden uns nicht hinten einigeln»
«Das Spiel gegen Paris war, wenn ich das jetzt etwas salopp sagen kann, pervers geil», so Sportvorstand Max Eberl (52). «Die Grund-DNA einer Mannschaft wirst du nicht ändern und willst du ja auch nicht ändern. Deswegen bist du ja so erfolgreich.»

Vize-Kapitän Joshua Kimmich (31) pflichtete bei. «Wir werden unseren Spielstil nicht ändern und uns irgendwie hinten einigeln. Wir sind ein Tor hinten. Wir sind die Mannschaft, die auf jeden Fall ein Tor braucht.»
Die Ausgangssituation sei klar: «Wir müssen mit einem Tor Unterschied gewinnen, egal ob es dann ein 3:2 oder ein 1:0 ist.»
So würde es in die Verlängerung gehen. Ein Sieg mit zwei Toren bringt Bayern das Direkt-Ticket zum Final der Champions League am 30. Mai in Budapest.
Tor-Show in der Champions League? Uli Hoeness winkt ab
Klingt erneut nach grosser Show der Schwergewichte in der Champions League. Oder doch nicht? Zumindest einer sieht es anders: Bayern-Patron Uli Hoeness (74).
«Ich glaube nicht, dass es wieder so ein Spektakel geben wird. Es wird darauf ankommen, dass man nicht hektisch wird. Und dass man versucht, das erste Tor zu schiessen», zitiert ihn die «Bild».
















