Champions League: Neuer bemängelt Bayern-Offensive nach Out

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Deutschland,

Nach dem Aus in der Champions League kritisiert Manuel Neuer die Offensive der Bayern. Konrad Laimer findet eine Schiedsrichter-Entscheidung «komisch».

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Manuel Neuer und Bayern München scheiden aus der Champions League aus. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Manuel Neuer kritisiert, dass die Bayern gegen PSG «keine Killer» waren.
  • Trainer Kompany bezeichnet das Out als bitter, man habe auf Augenhöhe gespielt.
  • Konrad Laimer sagt, kleine Details hätten den Unterschied ausgemacht.

Nach dem Spektakel-Spiel in Paris (5:4) trennen sich PSG und Bayern München im Halbfinal-Rückspiel der Champions League mit 1:1. Damit zieht der Titelverteidiger ins Endspiel ein, während für die Deutschen der Traum vom Triple platzt.

Nach der Partie benennt Goalie Manuel Neuer den Grund für die Niederlage gegenüber Dazn: «Wir waren keine Killer in der Offensive», sagt der Schlussmann, der Bayern mit einigen guten Paraden im Spiel hielt.

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Harry Kane traf im Rückspiel gegen PSG erst in der Schlussphase. - keystone

Dabei hätten die Münchner einige Möglichkeiten gehabt, um die Partie zu gewinnen. «Aber wir hatten heute vielleicht nicht die 100-prozentigen Chancen.» Man sei nahe am Final gewesen, konnte es aber nicht zu Ende spielen.

Trainer Vincent Kompany betont, dass man gegen einen grossen Gegner angetreten sei. Und: «Wir haben auf Augenhöhe gespielt. Es ist bitter, wir haben knapp verloren.»

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Das CL-Out ist für Trainer Kompany bitter. - keystone

Auch Konrad Laimer sagt: «Es ist hart. Es ist immer hart, wenn man nach so zwei Spielen ausscheidet.» Auch er spricht von ausgeglichenen Duellen, vom Gefühl her seien die Bayern dominant gewesen.

«In solchen Spielen kommt es auf ein paar kleine Details an. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir das biegen können, aber heute hat es nicht gereicht. Das ist schon bitter.»

Ist Bayern München verdient ausgeschieden?

Der Österreicher stand in der ersten Halbzeit im Zentrum einer äusserst umstrittenen Szene: Der bereits verwarnte Nuno Mendes verhindert einen Konter mit der Hand. Doch anstatt Gelb-Rot gibt es Freistoss für PSG – wegen eines Handspiels kurz zuvor von Laimer. Den Hinweis darauf soll der vierte Offizielle gegeben haben.

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In dieser Szene gab es nicht Gelb-Rot für Nunes, sondern einen Freistoss für PSG, weil Laimer zuvor den Ball angeblich mit der Hand berührt. - keystone

Er habe gedacht, dass der Ball an seinen Bauch gesprungen sei, so Laimer. «Der Schiedsrichter pfeift fünf Sekunden später mein Handspiel – das ist schon komisch.» Und zum Eingreifen des vierten Offiziellen sagt er: «Das habe ich noch nie erlebt.»

Für die Bayern platzt nur der Traum des Triples aus Meisterschaft, Cup und Champions League. Möglich ist noch das Double für den vorzeitigen Meister. Am 23. Mai spielen sie im DFB-Pokalfinal gegen Stuttgart.

Kommentare

User #5363 (nicht angemeldet)

Gemäss Manuel Neuer waren alle 6 PSG Tore unhaltbar, deshalb gratuliert er dem PSG.

User #6267 (nicht angemeldet)

Dieser Schiedsrichter ist sowas von inkompetent, und der Aufgabe nicht gewachsen, genau so wie der VAR. Ich möchte gern wissen, was Schiedsrichterexperte Urs Meier dazu sagt.

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