Champions League: Diese Hands-Szene sorgt für Ärger bei den Bayern
Bayern München hadert nach dem Aus in der Champions League mit dem Schiri. Doch in einer strittigen Hands-Szene wandte er die Regeln korrekt an.
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Das Wichtigste in Kürze
- Im CL-Halbfinal schiesst PSG-Vitinha den Ball an den Arm seines Mitspielers.
- Zum Entsetzen der Bayern liess der Schiedsrichter weiterspielen, der VAR blieb stumm.
- Das entspricht den Regeln, da der Ball vom eigenen Mann kam.
Schon wieder steht der Schiedsrichter nach einem Champions-League-Abend im Fokus. Schon wieder wird über die Hands-Regel diskutiert. Diesmal zum Nachteil des FC Bayern München.
Die Szene ereignete sich im Halbfinal-Rückspiel (1:1) gegen PSG: Nach einer halben Stunde, als die Franzosen mit 1:0 führten, will Vitinha im eigenen Strafraum klären. Doch der Ball springt an den Arm von Mitspieler Neves und von dort nach vorne.

Die Bayern-Spieler, -Bank und -Fans sind ausser sich, fordern vehement einen Penalty. Doch die Pfeife des Schiedsrichters bleibt stumm – und auch der VAR schaltet sich nicht ein. Absolut zu Recht, wie ein Blick ins Regelwerk zeigt.
Denn dort steht eindeutig: Wird ein Spieler von einem Schuss eines Mitspielers an Hand oder Arm getroffen, liegt kein Handspiel vor. Eine Ausnahme gibt es: Wenn der Ball vom Arm im Tor landet oder der Spieler unmittelbar danach ein Tor erzielt.
Es ist eine Regel, die wenig bekannt ist: Auch die Experten in verschiedenen TV-Studios diskutierten in der Pause über die Szene.
DAZN-Experte Sami Khedira sagt nach Rücksprache mit einigen Top-Schiedsrichtern, dass entscheidend sei, dass der Ball vom eigenen Mann komme. «Also ist es in dem Fall – leider für die Bayern – richtig entschieden.»
Für den FC Bayern München endet damit die Champions League. PSG steht wie bereits im Vorjahr im Final. Dieses Jahr geht es am 30. Mai in Budapest gegen Arsenal.
















