Der FC Barcelona renoviert das Camp Nou um. Nun zieht der Club vorerst ins Olympiastadion um.
Camp Nou
Ein Blick in das Camp Nou, die Heimat des FC Barcelona. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FC Barcelona zieht vom Camp Nou ins Olympiastadion um.
  • Die Renovation und Erweiterung kostet 1,5 Milliarden Euro.
  • Finanzieren will der hoch verschuldete Club das Projekt mit bereits gesicherten Krediten.

Das stark renovierungsbedürftige Stadion des FC Barcelona wird ab Juni einer eingehenden Modernisierung unterzogen. Die vom Stadtrat abgesegnete Renovierung des Camp Nou werde unmittelbar nach Saisonende beginnen können, teilte der Club mit. Der Umbau soll im Lauf der Saison 2025/2026 abgeschlossen sein.

Den Plänen zufolge muss die Mannschaft lediglich in der Saison 2023/2024 «umziehen». Dann werden die Heimspiele im Olympiastadion am Montjuic ausgetragen. Nächste Saison spielt Barcelona trotz der Arbeiten noch im Camp Nou, allerdings mit einer leicht geringeren Zuschauerkapazität. Das wird auch 2024/25 der Fall sein, dann allerdings mit einer Kapazität von nur 50 Prozent.

Camp Nou: 1,5-Milliarden-Projekt trotz Milliardenschulden

Das 1,5 Milliarden Euro teure Grossprojekt soll dem Club künftig Mehreinnahmen von jährlich 200 Millionen Euro garantieren. Die Stadionkapazität soll um 10'000 Plätze auf 110'000 Plätze erhöhte werden. Auch sollen die Clubanlagen ausgebaut werden.

Die Finanzierung durch Kredite sei zur Gänze gesichert, sagte Clubpräsident Joan Laporta. Der FC Barcelona hat Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro.

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