Kinderschutz: Spanien nimmt Social-Media-Plattformen ins Visier

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    Die spanische Regierung will prüfen lassen, ob die Social-Media-Plattformen X, Meta und Tiktok durch ihre Anwendungen künstlicher Intelligenz möglicherweise Straftaten im Zusammenhang mit der Darstellung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche begehen. Das kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez in einem Beitrag auf X an.

    Tiktok Albanien
    Tiktok ist eine bekannte Video-Plattform aus China. - keystone

    «Diese Plattformen greifen die psychische Gesundheit, die Würde und die Rechte unserer Söhne und Töchter an. Der Staat darf das nicht zulassen. Die Straflosigkeit der Tech-Giganten muss ein Ende haben», schrieb der linksgerichtete Regierungschef. Der Ministerrat werde noch am Dienstag die Staatsanwaltschaft einschalten, damit eine Untersuchung eingeleitet werde.

    Sánchez hatte zuvor angekündigt, nach dem Vorbild Australiens ein Verbot sozialer Medien für alle Personen unter 16 Jahren einführen zu wollen. Er verglich soziale Medien mit einem gescheiterten Staat, in dem Gesetze missachtet und Verbrechen toleriert würden. X-Eigentümer Elon Musk beleidigte Sánchez daraufhin und schrieb in einem Post mit Kackhaufen-Emoji: «Der dreckige Sánchez ist ein Tyrann und ein Verräter des spanischen Volkes.»

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