Für Abwehr-Routinier Mats Hummels hat die WM-Saison bei Borussia Dortmund mit einem ungewohnten Platz auf der Ersatzbank begonnen.
Kam in München von der Bank: BVB-Verteidiger Mats Hummels (l).
Kam in München von der Bank: BVB-Verteidiger Mats Hummels (l). - Matthias Balk/dpa

Trainer Edin Terzic lobte den 33-Jährigen aber explizit nach dem sehenswerten 3:0 (3:0) des BVB im DFB-Pokal beim Fussball-Drittligisten TSV 1860 München. «Er ist in der zweiten Halbzeit reingekommen und hat ein hervorragendes Spiel gemacht. Er war sofort da, sehr präsent, sehr zweikampfstark, sehr klar im Passspiel. So stellen wir uns das vor», sagte Terzic.

Der BVB-Coach hatte sich eine Woche vor dem Bundesligastart gegen Bayer Leverkusen in der Abwehr für eine Viererkette mit den Neuzugängen Niklas Süle (Bayern München) und Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) im Zentrum entschieden. Hummels kam in der zweiten Hälfte für Nationalspieler Süle, der laut Terzic «ein bisschen was im vorderen Oberschenkel gespürt» habe: «Und das ist halt der Luxus, den wir haben, dass wir kein Risiko mehr eingehen müssen, sondern mit Mats Hummels qualitativ ohne Verluste jemanden einwechseln können.»

Der BVB-Coach hob die Bedeutung hochkarätiger Alternativen im Kader hervor. «Eine gute Mannschaft zeigt sich nicht nur durch die Spieler, die auf dem Platz stehen, sondern wie stark die Bank ist», erläuterte Terzic. Für den langjährigen Stammspieler und vielfachen Nationalspieler Hummels war es dennoch nach einer guten Vorbereitung ein ungewohntes Gefühl, zum Saisonauftakt nicht erste Wahl zu sein.

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