Zürich: UBS-Filiale beschmiert – Polizei setzt Tränengas ein
Am Samtsagnachmittag findet in Zürich eine Demo «zum feministischen Kampftag» statt. Mehr als tausend Personen demonstrieren. Es kommt zu Sachbeschädigungen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Auf dem Paradeplatz in Zürich findet am Samstagnachmittag eine feministische Demo statt.
- Die Polizei ist unter anderem mit zwei Wasserwerfern vor Ort.
Heute Samstagnachmittag findet auf dem Paradeplatz eine Demo «zum feministischen Kampftag» statt – einen Tag vor dem morgigen internationalen Frauentag. Femistische Kollektive rufen unter dem Motto «Kapitalismus heisst Kreig» zum Protest auf.
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Polizei toleriert Demo solange es friedlich bleibt
Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans* und agender Personen sollen demnach gemeinsam durch Zürich ziehen. Cis-Männer sollen solidarisch fern bleiben.
Es sind mehr als tausend Personen an der Demo, wie ein Nau.ch-Reporter vor Ort berichtet. Männer waren im Demonstrationszug praktisch keine zu sehen.
UBS-Filiale mit Farbflaschen beworfen
Die Demo ist jetzt losgezogen, es werden Rauchpetarden gezündet.
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Nachdem die Demo losgezogen ist, kommt es bereits zu ersten Sachbeschädigungen. Die UBS-Filiale wurde mit Farbflaschen beworfen.

Einige vermummte Frauen spannten Seile über die Geleise, so dass der Tramverkehr blockiert wurde.
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Neben Frauen mit violetten Fahnen sind auch viele Iranerinnen, Kurdinnen und Pro-Palästina-Aktivistinnen an der Kundgebung.

Die Polizei setzt Tränengas ein, wie ein Nau.ch Reporter vor Ort berichtet.
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Die Polizei fordert die Demonstrirenden auf, sich auf die Demo-Route zu begeben, sonst würde es zum Mitteleinsatz kommen.
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Die Demo ist jetzt weitergezogen. Auf der Route kommt es zu Sachbeschädigungen an mehreren Hausfassaden darunter auch bei der TX Group.

Es kommt aber auch an anderen Hausfassaden zu Sachbeschädigungen. Die Demo folgt jetzt gemäss dem Nau.ch-Reporter vor Ort nicht mehr der Demo-Route. Bei mehreren Tramstationen bemalten Vermummte den Boden mit roter Farbe.
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Einige der Demonstrierenden werfen Feuerwerkskörper in Richtung der Polizei.
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Die Polizei fordert die Demonstrierenden dazu auf, dies zu unterlassen.
Grosse Polizeipräsenz
Bereits gegen 13 Uhr war die Stadtpolizei Zürich vor Ort und machte sich für die Demo bereit. Dabei waren auch zwei Wasserwerfer zu sehen.
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Die Polizei hat in einer Durchsage bekannt gegeben, die unbewilligte Kundgebung würde toleriert, solange es friedlich bleibe.
Demo eskalierte vor einem Jahr
Vergangenes Jahr war die Demonstration zum internationalen Frauentag eskaliert: Mit Schlagstöcken stachen Polizisten der Stadtpolizei Zürich an der Demo in die Menge. Auch setzten sie Pfefferspray ein. Zuvor war es zu Sachbeschädigungen von Demonstrierenden gekommen.


















