Manuel Neuer bei Comeback ausgewechselt – Sorgen gross
Manuel Neuer wird beim Comeback ausgewechselt, weil er etwas in der Wade spürte. Max Eberl sagt, er sei froh, das gute Ersatzmänner zu haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Manuel Neuer gab gegen Gladbach sein Comeback, wurde aber ausgewechselt.
- Der Keeper habe etwas in der Wade gespürt, sagt Trainer Kompany.
- Leon Goretzka glaubt, dass die Auswechslung bloss eine Vorsichtsmassnahme war.
Der FC Bayern München ist mit grossem Vorsprung Leader in der Bundesliga. Nach dem 4:1-Sieg gegen Gladbach steht der erste Verfolger Dortmund unter Druck. Doch die Bayern plagen auch Sorgen – auf der Goalie-Position.
Mitte Februar musste Stammkeeper Manuel Neuer wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade ausgewechselt werden. Die letzten beiden Spiele verpasste er deswegen. Gegen Gladbach gab er sein Comeback – aber nur für 45 Minuten. Zur Pause wurde er ausgewechselt.

Nach der Partei klärt Sportvorstand Max Eberl auf: «Die Wade, die Wade. Wir müssen schauen, was es ist.» Der Goalie werde untersucht, noch sei nicht sicher, was es sei, möglicherweise bloss eine «Verhärtung».
Gegenüber Sky sagt Trainer Vincent Kompany, dass Neuer etwas in der Wade «gespürt» habe. Im Hinblick auf einen möglichen Einsatz im Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo am Dienstag sagt er: «Ich will nicht zu viel spekulieren.»

Auch Leon Goretzka äussert sich zu seinem Torhüter: «Ich glaube, dass es nichts Schlimmes und nur eine Vorsichtsmassnahme war.»
Manuel Neuer wird in weniger als drei Wochen 40 Jahre alt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, eine Verlängerung wurde noch nicht unterzeichnet. Ob der Weltklasse-Goalie eine weitere Saison anhängt, ist nicht sicher.
Im Hinblick auf das Alter von Neuer sagt Max Eberl dann auch: «Wir sind froh, dass wir mit Ulreich und Urbig so gute Torhüter dahinter haben.»
















