Bundesliga: So starten unsere Schweizer in die Saison
Die Bundesliga legt wieder los! Alle jagen Topfavorit Bayern München – darunter 13 Spieler und zwei Trainer aus der Schweiz. So steht es um ihre Perspektiven.

Das Wichtigste in Kürze
- Bayern München geht als grosser Favorit in die neue Saison der Bundesliga.
- 13 Schweizer Spieler legen am Wochende los – nicht alle mit den gleichen Perspektiven.
- Zudem stehen mit Urs Fischer und Mauro Lustrinelli zwei Schweizer Trainer an der Seitenlinie.
Heute Abend legt die Bundesliga wieder los! Meister Bayern München empfängt den VfB Stuttgart – und will gleich den Startschuss für die nächste Meistersaison legen. Zweifel an einem erneuten Titel des Rekordmeisters? Die hat eigentlich niemand.

Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari haben die Münchner ihr Starensemble nochmal verstärkt. Dazu hat Trainer Vincent Kompany bewiesen, dass er den grossen Konkurrenzkampf moderieren kann. Mit der Verlängerung von Sport-Boss Max Eberl wird zudem auch neben dem Platz für Ruhe gesorgt.
Die Titelverteidigung steht nicht zur Debatte – für Bayern München geht es viel mehr um den Angriff auf den Sieg in der Champions League.

Trotzdem wohl fehlenden Titelrennen gibt es in der Bundesliga genügend Themen, die auch aus Schweizer Sicht spannend sind. 13 Spieler sind in der neuen Saison dabei und dazu noch zwei Trainer. So sieht die Ausgangslage aus.
Die Trainer

Urs Fischer hat sich als Retter blitzschnell in Mainz eingelebt. Der Schweizer führt die 05er aus dem Abstiegskampf in die Top 10. Geht es in diesem Jahr nach Europa?
Mit Mauro Lustrinelli wechselt zudem Thuns Meistertrainer in die Bundesliga. Der Tessiner übernimmt Union Berlin.
Die Spieler
Gesetzt
Gregor Kobel (28) geht als Stammkeeper beim BVB in seine sechste Saison mit Dortmund. Der Nati-Star wird in der letzten Spielzeit zum wiederholten Mal vom «Kicker» als bester Goalie der Bundesliga geehrt.
Fabian Rieder (24) hat sich letzte Saison beim FC Augsburg als Stammspieler etabliert. Der WM-Teilnehmer spielt bei den Fuggerstädtern wie bereits im letzten Jahr auf der Sechs. Auf diese Saison hin steigt er ins Captain-Team auf.
Seit 2022 spielt Miro Muheim (28) schon beim HSV, ist dort Stammspieler und Leistungsträger. Das wird sich auch in dieser Saison nicht ändern.
Mit Michel Aebischer (29) wechselt ein weiterer Nati-Star in die Bundesliga. Unter Mauro Lustrinelli wird sich der Ex-YBler einen Stammplatz ergattern.
Auch Luca Jaquez (23) blickt auf einen WM-Sommer zurück. Beim VfB Stuttgart wird er aber heute wohl nicht zum Einsatz kommen, ihn plagen muskuläre Probleme.
Unter Urs Fischer kommt auch Captain Silvan Widmer (33) bei Mainz wieder regelmässig zum Zug. Er dürfte auch in dieser Saison zum Stammpersonal bei den 05ern gehören.
Vor dem Durchbruch
Bruno Ogbus (20) ist nach dem Abgang von Johan Manzambi der Schweizer beim SC Freiburg mit den grössten Einsatzchancen. Der Innenverteidiger will sich einen Stammplatz ergattern. Und weist mit 15 Millionen den höchsten Schweizer Marktwert in der Bundesliga auf.
Joël Schmied (27) wird in seiner ersten Bundesliga-Saison mit Köln von Verletzungen zurückgeworfen. Jetzt will er sich am Geissbockheim in die Stammelf zurückkämpfen.
Cedric Itten (29) darf sich zum zweiten Mal in der Bundesliga versuchen. Mit Niclas Füllkrug hat der Nati-Stürmer aber bei Werder Bremen nochmal happige Konkurrenz erhalten. Er wird sich zu Saisonbeginn wohl mit der Joker-Rolle begnügen müssen. Startet er aber überzeugend, hat er bei Trainer Daniel Thioune gute Karten.
Brauchen Geduld
Neu versucht sich Ex-FCSG-Stürmer Alessandro Vogt (21) in der Bundesliga. Der 21-Jährige sieht sich in Hoffenheim aber grosser Konkurrenz ausgesetzt. Deutschen Quellen zufolge denkt man beim Stürmer derzeit sogar an ein Leihgeschäft.
Eine Verletzung am Sprunggelenk wirft Adrian Gantenbein (25) in der Vorbereitung zurück. Der Ex-Winterthurer wird bei Aufsteiger Schalke Geduld brauchen.
Mit Rouven Tarnutzer (19) steht ein zweiter Schweizer beim SC Freiburg unter Vertrag. Der 19-jährige Mittelfeldspieler braucht sicher noch Geduld, beim SC schwärmt man aber vom Talent aus der Schweiz.
Keine Perspektive

Leonidas Stergiou (24) hat keine einfache Zeit hinter sich. Beim VfB Stuttgart spielt er kaum eine Rolle, auch die Rückrunden-Leihe nach Heidenheim hat nicht geholfen. Gut möglich, dass der Ex-FCSG-Spieler den Club noch verlässt.
Der 1. Spieltag der Bundesliga
Freitag, 20.30 Uhr
Samstag, 15.30 Uhr
SV Elversberg – Bayer Leverkusen
RB Leipzig – Mönchengladbach
Mainz 05 – SC Paderborn
Köln – TSG Hoffenheim




























