Bundesliga: Rot-Foul verdammt den VfL Wolfsburg zum ersten Abstieg
Der VfL Wolfsburg steigt erstmals in seiner Geschichte aus der Bundesliga ab. Die Wölfe spielen im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn lange in Unterzahl.
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Das Wichtigste in Kürze
- Maehles Gelb-Rot in der 14. Minute zwang Wolfsburg zu über 100 Minuten in Unterzahl.
- Paderborn nutzte die Überzahl: 31:2 Torschüsse, Siegtor durch Curda in der Verlängerung.
- Wolfsburg steigt erstmals ab – nach 29 Jahren ununterbrochener Bundesliga-Zugehörigkeit.
Die erste Viertelstunde in Paderborn hatte eigentlich alles, was sich Wolfsburg erhofft hatte. Dzenan Pejcinovic traf bereits in der 3. Minute zum 1:0 – Trainer Dieter Hecking ballte schon die Faust.
Dann kam jedoch der Blackout von Joakim Maehle. Der dänische Verteidiger sah zunächst Gelb, weil er den Ball wegschoss. Zwei Minuten später ging er übermotiviert in einen Zweikampf gegen Hansen.
Schiedsrichter Felix Zwayer zückte Gelb-Rot. Minute 14 – und Wolfsburg war fortan zu zehnt.

Über 100 Minuten in Unterzahl
Was folgte, war ein Kampf gegen die Übermacht. Paderborn drückte, glich durch einen Bilbija-Kopfball kurz vor der Pause aus (38.) und erarbeitete sich ein erdrückendes Chancenplus – am Ende 31:2 Torschüsse, 15:1 Ecken.
Wolfsburg rettete sich mit letzter Kraft in die Verlängerung. Dort war aber kein Kraut mehr gewachsen: Laurin Curda stand am zweiten Pfosten blank und schoss in der 100. Minute zum 2:1 ein.
VfL-Aufsichtsratsmitglied Diego Benaglio brachte es danach bei Sky auf den Punkt: «Ich bin mir sicher: Mit elf Mann hätten wir das Spiel nicht verloren.»
Ende einer Ära in der Bundesliga
Nach 29 Jahren in der Bundesliga ist also Schluss. Für Wolfsburg ist es der erste Abstieg der Vereinsgeschichte überhaupt. Trainer Hecking erlebt damit das Abstiegs-Double – bereits in der vergangenen Saison hatte er Bochum nicht retten können.
Paderborn hingegen feiert die Rückkehr in die Bundesliga nach sechs Jahren.
















