Bayern München – Uli Hoeness: «Habe mich bei Max Eberl entschuldigt»
Double-Sieger Bayern München bereitet sich derzeit auf die neue Saison vor. Club-Patron Uli Hoeness schaut vorbei – und stellt sich öffentlich hinter Max Eberl.

Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem Pokalfinal sprach Uli Hoeness über eine mögliche Verlängerung mit Max Eberl.
- Damals sagt er, es spreche 60:40 für eine Verlängerung, es gebe noch Zweifel.
- Dafür entschuldigt sich Hoeness bei Eberl – und spricht nun von einer 100-Prozent-Chance.
In der Vorsaison holt Bayern München das Double, erreicht unter Vincent Kompany den CL-Halbfinal. Gegen den späteren Champion PSG ist Endstation – trotzdem dürfen die Bayern auf eine starke Saison zurückblicken.

Rund um den Pokalfinal gegen Stuttgart zündelt Ehrenpräsident Uli Hoeness aber leicht gegen Sport-Boss Max Eberl. Der Wasserstand spreche «60 zu 40 für eine Verlängerung», so Hoeness über den auslaufenden Vertrag. «Da sind noch Zweifel.»

Spulen wir ein paar Wochen vor: Gestern Donnerstag schaut Uli Hoeness im Trainingslager von Bayern München vorbei. Dort erlebt er ein 15:0 gegen die Amateure von Rottach-Egern.
Zudem lobt er die Transfers von Nathaniel Brown und Ismael Saibari. Und: Der 74-Jährige rudert gegenüber den Medien in der «Causa Eberl» zurück.

«Zunächst einmal muss ich sagen: Ich habe mich unheimlich über mich selbst geärgert, dass ich so naiv war», so Hoeness über seine Aussagen. «Damit war Max nicht gut behandelt von mir. Und ich habe mich auch bei ihm dafür entschuldigt.»
Erneut wird Hoeness gefragt, wie die Chancen rund um eine Verlängerung mit Max Eberl stehen. Und diesmal sagt der Ehrenpräsident: «Im Moment, glaube ich, 100 Prozent.»

Dazu trägt auch die Transfer-Bilanz von Eberl und seinem Team bei. Neben Saibari und Brown haben die Bayern in der Vorsasion mit Luis Diaz und Michael Olise zwei Volltreffer gelandet.
Die beiden haben übrigens Interesse geweckt, mit Olise soll sich zum Beispiel Real Madrid beschäftigen. Uli Hoeness schiebt einem Wechsel aber deutlich einen Riegel vor: «Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen, und wir würden mit dem nicht mal reden.»
















